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Streitschlichtungsverfahren in Kliniken
Stellenwert und Perspektive von Mediation
- Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH|Springer
- 27.08.2025
- Buch
- 100 Seiten
- Softcover
- ISBN: 978-3-658-49076-8
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Klaus-Dieter Neander
- Buchtitel: Streitschlichtungsverfahren in Kliniken
- Untertitel: Stellenwert und Perspektive von Mediation
- ISBN: 978-3-658-49076-8
- Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH|Springer
- Produktart: Buch
- Seiten: 100
- Erscheinung: 27.08.2025
- Einband: Softcover
- Reihe (Titel): BestMasters
- Format: 148 x 210 mm
- Illustrationen: XI, 100 S. 8 Abb.
-
Hersteller:
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Tel: +49 611 7878116; +49 611 78780
Abraham-Lincoln-Str. 46
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URL: www.springer.com
Autor:innenbeschreibung
Klaus-Dieter Neander ist Krankenpfleger, B.Sc. Gesundheit & Management, zertifizierter Mediator, Master of Mediation sowie Promovend an der Universität Kassel, Institut für Humanwissenschaften, Abt. Soziale Therapie.
Produktbeschreibung
Kliniken sind die Schmelztiegel der Gesellschaft, somit sind Konflikte zwischen Mitarbeitenden, aber auch zwischen Klient*innen und Behandler*innen keine Seltenheit. Wenn Patient*innen Behandlungsfehler vermuten, sind Auseinandersetzungen die Folge. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Streitschlichtungsverfahren in den Kliniken zum Einsatz kommen und welchen Stellenwert professionelle Mediation hat. Zudem wird analysiert, welchen Stellenwert die Schlichtungsstellen der Ärztekammern in Fällen vermuteter Behandlungsfehler haben.
Die Untersuchung zeigt, dass der Streitschlichtung in Kliniken eine untergeordnete Rolle in den Kommunikationsstrategien zugewiesen wird, dass professionell ausgebildete Streitschlichter*innen fehlen, die schon zu Beginn eines sich anbahnenden Konfliktes möglicherweise eine Eskalation verhindern könnten. Es zeigt sich aber auch, dass Patient*innen durchaus akzeptieren, dass Fehler auch in der Medizin gemacht werden. Die Patient*innen vermissen häufig, dass Behandler*innen nicht zu ihren Fehlern stehen und sich dafür entschuldigen, sondern sich ablehnend verhalten. Die viel geforderte Kommunikation „auf Augenhöhe“ fehlt häufig und die Wertschätzung der Patient*innen und deren Leiden wird nicht selten vermißt.