Agamben
Giorgio Agamben (* 22. April 1942 in Rom) ist ein italienischer Philosoph, Essayist und Buchautor. Er lehrt an der Universität Venedig und am Collège International de Philosophie in Paris.
In der Rezeption von Agambens Texten wird häufig die Materialfülle und vermeintliche Uneinheitlichkeit seiner Bezugspunkte angesprochen. Tatsächlich denkt und schreibt er aus der Auseinandersetzung heraus. Dennoch liegen zentrale Intentionen klar zutage: so etwa die Wiederbelebung ästhetischer Erfahrung, die kulturkritische Gegenüberstellung von „Konsum“ und „Gebrauch“, die – zunächst noch vornehmlich – sprachphilosophische Analyse der Negativität, die Formulierung eines „Lebensform“-Konzeptes oder die (von Benjamin inspirierte) Neuaufnahme der Kategorie des Messianischen. Bemerkenswert ist auch der geistesgeschichtliche Horizont seiner Argumentation, der von antiken philosophischen und juristischen Begriffsprägungen bis zu einem anspruchsvollen romanischen Neo-Marxismus reicht.
In der Rezeption von Agambens Texten wird häufig die Materialfülle und vermeintliche Uneinheitlichkeit seiner Bezugspunkte angesprochen. Tatsächlich denkt und schreibt er aus der Auseinandersetzung heraus. Dennoch liegen zentrale Intentionen klar zutage: so etwa die Wiederbelebung ästhetischer Erfahrung, die kulturkritische Gegenüberstellung von „Konsum“ und „Gebrauch“, die – zunächst noch vornehmlich – sprachphilosophische Analyse der Negativität, die Formulierung eines „Lebensform“-Konzeptes oder die (von Benjamin inspirierte) Neuaufnahme der Kategorie des Messianischen. Bemerkenswert ist auch der geistesgeschichtliche Horizont seiner Argumentation, der von antiken philosophischen und juristischen Begriffsprägungen bis zu einem anspruchsvollen romanischen Neo-Marxismus reicht.