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Wir sind nie modern gewesen
Versuch einer symmetrischen Anthropologie
- Verlag: Suhrkamp
- 28.01.2008
- Buch
- 205 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-518-29461-1
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Bruno Latour
- Buchtitel: Wir sind nie modern gewesen
- Untertitel: Versuch einer symmetrischen Anthropologie
- ISBN: 978-3-518-29461-1
- Verlag: Suhrkamp
- Produktart: Buch
- Seiten: 205
- Erscheinung: 28.01.2008
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): suhrkamp taschenbuch wissenschaft
- Bandnummer: 1861
- Auflage: DEA
- Format: 108 x 177 mm
-
Hersteller:
Suhrkamp Verlag AG
Tel: +49 30 7407440
Torstr. 44
DE-10119 Berlin
Fax: +49 30 740744199
E-Mail: verkauf@suhrkamp.de
URL: www.suhrkamp.de
Autor:innenbeschreibung
Bruno Latour, geboren 1947 in Beaune, Burgund, Sohn einer Winzerfamilie. Studium der Philosophie und Anthropologie. Bruno Latour ist Professor am Sciences Politiques Paris. Für sein umfangreiches Werk hat er zahlreiche Preise und Ehrungen erhalten, darunter den Siegfried Unseld Preis und den Holberg-Preis.
Gustav Roßler studierte Philosophie, Soziologie und Psychologie in Berlin und Paris. Er ist als Autor und als Übersetzer französischer Texte in den Bereichen Philosophie und Soziologie tätig.
Produktbeschreibung
Am Beginn der modernen Naturwissenschaft steht die strikte Trennung von Natur und Gesellschaft, von "natürlichen" und "gesellschaftlichen" Instanzen. Bruno Latour optiert in seinem Klassiker der modernen Soziologie dafür, sich diese Trennung etwas genauer anzusehen. Seine These lautet: Je strikter und gründlicher diese Trennung in der Moderne vollzogen wurde, um so besser konnten sich zwischen den getrennten Bereichen "Quasiobjekte" ausbreiten, die sowohl natürlich als auch gesellschaftlich determiniert sind. Diese hybriden "Quasiobjekte", welche die Moderne ausgeblendet hat, gilt es anzuerkennen. Nur dann nämlich kann das zweifelhaft gewordene Credo der Moderne, daß ökonomische Rationalität, wissenschaftliche Wahrheit und Technik bereits Garanten eines sinnvollen Fortschritts sind, verabschiedet werden, ohne gleich in den Katzenjammer der Postmoderne zu verfallen.