Wie zusammen leben

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Simulationen einiger alltäglicher Räume im Roman. Vorlesung am Collège de France 1976-1977
  • Verlag: Suhrkamp
  • 13.03.2012
  • Buch
  • 282 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-12402-4
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Barthes Roland
  • Buchtitel: Wie zusammen leben
  • Untertitel: Simulationen einiger alltäglicher Räume im Roman. Vorlesung am Collège de France 1976-1977
  • ISBN: 978-3-518-12402-4
  • Verlag: Suhrkamp
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 282
  • Erscheinung: 13.03.2012
  • Einband: kartoniert
  • Reihe (Titel): edition suhrkamp
  • Bandnummer: 2402
  • Auflage: 2. Auflage
  • Hersteller:

    Suhrkamp Verlag AG
    Torstr. 44
    DE-10119 Berlin

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Autor:innenbeschreibung
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er verlor früh seinen Vater im Ersten Weltkrieg und zog 1924 mit seiner Mutter von Bayonne im Südwesten Frankreichs nach Paris, wo er eine schulische Ausbildung am Lycée Montaigne (1924-1930) und später am Lycée Louis-le-Grand (1930-1934) genoss. Nach dem Abitur studierte er ab 1934 an der Sorbonne Klassische Literatur und war als Liebhaber des Theaters Mitbegründer einer Studentengruppe für antikes Theater, das die klassischen Stücke jeweils in den Originalsprachen aufführte. Barthes vielversprechende akademische Laufbahn wurde häufig unterbrochen, da er bis 1947 wiederholt schwere Anfälle von Lungentuberkulose hatte, die letztlich dazu führten, dass ein Lungenflügel sich nicht mehr erholte. Seinen akademischen Abschluss machte er 1939 in Klassischer Literatur mit einer Abschlussarbeit zur griechischen Tragödie. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacans. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.
Produktbeschreibung
Aus dem Französischen von Horst Brühmann. Herausgegeben von Éric Marty. Texterstellung, Anmerkungen und Vorwort von Claude Coste

In dieser ersten Vorlesungsreihe, die Roland Barthes nach seiner Berufung an das renommierte Collège de France hielt, geht es dem großen französischen Essayisten um eine Form eingeschränkten Zusammenlebens in Gruppen, das die Freiheit des Individuums dennoch nicht ausschließen soll. Modelle solcher Gemeinschaften, die oft durch eine räumliche Beschränkung charakterisiert sind, findet Barthes im religiösen Schrifttum, besonders aber in Werken der Literatur. In seinen fulminanten Analysen, etwa der Konstellationen »Grand Hotel/Zauberberg (Thomas Mann)«, »Höhle/Robinson Crusoe (Daniel Defoe)« oder »Zimmer/Die Eingeschlossene von Poitiers (André Gide)«, entsteht die Vision eines Zusammenlebens, bei dem im Idealfall jeder gemäß seinem »Idiorhythmus« lebt und sich dennoch alle zu einer harmonischen Gruppe ergänzen.
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