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Unter dem Zeichen der Freiheit
Camus-Lesebuch
- Verlag: Rowohlt
- 01.11.1993
- Buch
- 320 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-499-22200-9
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Camus, Albert
- Buchtitel: Unter dem Zeichen der Freiheit
- Untertitel: Camus-Lesebuch
- ISBN: 978-3-499-22200-9
- Verlag: Rowohlt
- Produktart: Buch
- Seiten: 320
- Erscheinung: 01.11.1993
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): rororo Taschenbuch
- Bandnummer: 22200
- Auflage: 4. Auflage
-
Hersteller:
ROWOHLT Taschenbuch Verlag (ein Imprint von Rowohlt Verlag GmbH)
Tel: +49 40 72720
Kirchenallee 19
DE-20099 Hamburg
Fax: +49 40 7272342; +49 40 7272319
E-Mail: info@rowohlt.de
URL: www.rowohlt.de
Autor:innenbeschreibung
Albert Camus wurde am 7. 11. 1913 bei Annaba (Algerien)
als zweiter Sohn einer europäischen Einwandererfamilie geboren. Der
Vater, ein Franzose, fiel 1914 im Krieg, die spanischstämmige Mutter
musste die Kinder als Putzfrau ernähren und der dominanten Großmutter
zur Erziehung überlassen. Camus wuchs in einem armen Stadtviertel
Algiers auf. Dort besuchte er die Ecole primaire; 1924 konnte er als
Stipendiat in das Lycée von Algier eintreten. 1930 Erkrankung an
Lungentuberkulose. Nach dem Abitur Aufnahme eines Philosophiestudiums,
das Camus durch Gelegenheitsarbeiten finanziert. Gleichzeitig erste
schriftstellerische und künstlerische Versuche. 1934 erste Ehe, die 1940
geschieden wurde. 1938-1940 Arbeit als Journalist bei der progressiven
Zeitung «Alger républicain» (später «Soir républicain»). Camus`
Artikelfolge über das Elend der algerischen Landbevölkerung und das
Verbot der Zeitung machten ihm eine weitere berufliche Betätigung in
Algerien unmöglich. Daher 1940 Übersiedlung nach Frankreich. Mit seiner
zweiten Frau, Francine Faure, kehrte er 1941 nach Algerien zurück, wo
beide als Lehrer arbeiteten. 1942 Kuraufenthalt im französischen
Bergland. Eine Anstellung als Lektor bei Gallimard und die Zugehörigkeit
als Résistance - Camus übernahm 1944/45 die Leitung der
Widerstandszeitung «Combat» - banden ihn zunehmend an Paris.
Freundschaftliche Beziehungen zu Sartre und dessen existenzialistischem
Kreis. 1946-1952 Reisen in die USA, nach Südamerika und mehrmals nach
Algerien. An der mit Härte und Leidenschaft geführten Debatte um «Der
Mensch in der Revolte» (1951) scheiterte die freundschaftliche Beziehung
zu Sartre. 1958 begann er mit der Arbeit an dem erst 1994 postum
veröffentlichten Roman «Der erste Mensch». Am 4. Januar 1960
verunglückte Camus bei einem Autounfall tödlich.
Produktbeschreibung
«Wer den glücklichen Gesellschaften nachweint, denen er in der Geschichte begegnet, gesteht, was er wünscht: nicht die Erleichterung des Elends, sondern sein Verstummen.»
Camus’ Werk hat angesichts der politischen Probleme der Gegenwart neue Aktualität und Bedeutung gewonnen.
Dieses Lesebuch stellt ihn überdies in seiner ganzen Vielseitigkeit vor: den Dichter und Theatermann, den philosophischen und politischen Essayisten, dessen Denken immer von den Grundwerten der Freiheit und Gerechtigkeit ausging. Ausführliche Einleitungen führen in den biographisch-historischen Zusammenhang ein, Kommentare stellen die Verbindung zwischen den ausgewählten Texten her.
Camus’ Werk hat angesichts der politischen Probleme der Gegenwart neue Aktualität und Bedeutung gewonnen.
Dieses Lesebuch stellt ihn überdies in seiner ganzen Vielseitigkeit vor: den Dichter und Theatermann, den philosophischen und politischen Essayisten, dessen Denken immer von den Grundwerten der Freiheit und Gerechtigkeit ausging. Ausführliche Einleitungen führen in den biographisch-historischen Zusammenhang ein, Kommentare stellen die Verbindung zwischen den ausgewählten Texten her.