calcActive())">
Sprachkampf
Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert
- Verlag: Bibliographisches Institut|Duden
- 08.03.2021
- Buch
- 192 Seiten
- gebunden mit Schutzumschlag
- ISBN: 978-3-411-74004-8
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Henning Lobin
- Buchtitel: Sprachkampf
- Untertitel: Wie die Neue Rechte die deutsche Sprache instrumentalisiert
- ISBN: 978-3-411-74004-8
- Verlag: Bibliographisches Institut|Duden
- Produktart: Buch
- Seiten: 192
- Erscheinung: 08.03.2021
- Einband: gebunden mit Schutzumschlag
- Reihe (Titel): Duden-Sachbuch
- Format: 125 x 205 mm
- Illustrationen: keine
-
Hersteller:
Duden ein Imprint von Cornelsen Verlag GmbH
Tel: +49 30 897850
Mecklenburgische Str. 53
DE-14197 Berlin
Fax: +49 30 897858241
E-Mail: beatrix.meierdierks@duden.de
URL: www.bi-media.de
Autor:innenbeschreibung
Prof. Dr. Henning Lobin, geboren 1964, seit 2018 Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Studium der Germanistik, Philosophie und Informatik an den Universitäten Saarbrücken und Bonn. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn, Habilitation an der Universität Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Computerlinguistik, Grammatik, Korpuslinguistik, multimodale Kommunikation, Politolinguistik, Sprachkritik, Sprachpolitik, wissenschaftliche Kommunikation. Der Öffentlichkeit ist Henning Lobin auch bekannt durch seinen Blog "Die Engelbart-Galaxis".
Produktbeschreibung
Deutsch ins Grundgesetz? Verbot für Fremdwörter? Gendern oder nicht? Deutschpflicht auf dem Schulhof?
Sprachpolitik ist ein Mittel der allgemeinpolitischen Mobilisierung geworden. Der "Verein Deutsche Sprache" besetzt seit Jahren diese Themenfelder und hat damit den Boden bereitet, auf dem die AfD ihre Positionen jetzt in Landesparlamenten und im Bundestag konsequent umsetzt. Keine andere Partei hat auch nur annähernd so viele sprachpolitische Positionen in ihrem Programm wie die AfD. Sie nutzt Sprachpolitik dafür, den für sie zentralen Begriff einer (nationalen) "Identität" in kulturaffine Wählerschichten zu vermitteln und dabei mit ihren allgemeinpolitischen Anliegen zu verbinden. Dies überdeckt in höchst problematischer Weise die verschiedenen derzeit geführten Diskussionen zu sprachlichen bzw. sprachpolitischen Fragen.