Speed

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Eine Gesellschaft auf Droge
  • Verlag: Edition Nautilus
  • 29.08.2012
  • Buch
  • 192 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-89401-569-5
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Dany, Hans-Christian
  • Buchtitel: Speed
  • Untertitel: Eine Gesellschaft auf Droge
  • ISBN: 978-3-89401-569-5
  • Verlag: Edition Nautilus
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 192
  • Erscheinung: 29.08.2012
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): Nautilus Flugschriften
  • Hersteller:

    Edition Nautilus GmbH
    Schützenstr. 49a
    DE-22761 Hamburg

    Tel: +49 40 7213536
    Fax: +49 40 7218399
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    URL: www.edition-nautilus.de
Autor:innenbeschreibung
Hans-Christian Dany, geboren 1966 in Hamburg. Künstler, Autor, lebt in Hamburg. Studium der Freien Kunst an der HfbK Hamburg. Seit 1989 zahlreiche Veröffentlichungen in Büchern, Katalogen und internationalen Zeitschriften, u.a. in Springerin, Neue Zürcher Zeitung, Texte zur Kunst, Vogue, Die Beute. Seit 1991 regelmäßige Ausstellungsbeteiligungen, u.a. Kunsthalle Hamburg, Shedhalle Zürich, Kunsthalle Wien, Kunstverein Baden Baden. Gründer und Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften. Längere Auslandsaufenthalte in Rio de Janeiro und in Brüssel, Tätigkeit als Gastdozent an mehreren Kunsthochschulen und Akademien. 2002 Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle.
Produktbeschreibung
Amphetamin ist als Pharmazeutikum die normalste Sache der Welt: Kinder und Soldaten bekommen Amphetaminpräparate legal zugeteilt, um zu leisten, was von ihnen erwartet wird. Als Chrystal Meth alias Pep, Yaba oder Speed hingegen wird es als »Killerdroge« für den jüngsten Anstieg an HIV-Infektionen verantwortlich gemacht und gilt bei Politikern als größte Bedrohung der USA.
Das Buch stellt die schillernde Wirkung dieser Droge in ihrem Zwiespalt dar, indem es die Entwicklungsgeschichte des Amphetamin vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nacherzählt, von seiner extremen Leistungssteigerung bis zur schnellen Abhängigkeit und Zerstörung.
Durch die Ausleuchtung der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge wird deutlich, warum das ehemalige Asthmamittel von der deutschen Wehrmacht als Stimulans für Soldaten genutzt werden konnte und nach Kriegsende als erstes Antidepressivum vermarktet wurde.
Detailliert untersucht der Autor den Einfluss der Droge auf die Arbeiten von Künstlern wie Judy Garland, Philip K. Dick, Jean Paul Sartre, Andy Warhol, Elvis Presley oder Johnny Rotten. Es geht um Beschleunigung und Produktivitätssteigerung der Arbeitskraft, Grenzüberschreitung in der Kreativität, Körpergestaltung und um gute Gründe, nüchtern zu bleiben.
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