Rechtswende in Lateinamerika

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Politische Pendel­bewegungen, sozio­ökonomische Umbrüche und kulturelle Imaginarien in Geschichte und Gegenwart
  • Verlag: Mandelbaum
  • 25.08.2020
  • Buch
  • 256 Seiten
  • Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-85476-887-6
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Patrick Eser|Jan-Henrik Witthaus
  • Buchtitel: Rechtswende in Lateinamerika
  • Untertitel: Politische Pendel­bewegungen, sozio­ökonomische Umbrüche und kulturelle Imaginarien in Geschichte und Gegenwart
  • ISBN: 978-3-85476-887-6
  • Verlag: Mandelbaum
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 256
  • Erscheinung: 25.08.2020
  • Einband: Klappenbroschur
  • Format: 135 x 210 mm
  • Hersteller:

    Mandelbaum Verlag eG
    Wipplingerstr. 23
    AT-1010 Wien

    Tel: +43 1 53534770
    Fax: +43 1 535347712
    E-Mail: office@mandelbaum.at
    URL: www.mandelbaum.at
Autor:innenbeschreibung

Patrick Eser, Politikwissenschaftler und Romanist, lehrt an der Universität Kassel romanistische Kultur- und Literaturwissenschaften. Promotion zum baskischen und katalanischen Nationalismus. Jüngste Forschungsthemen: Memorialkulturen in Spanien und im Cono Sur, Großstadtfiktionen, Narrative politischer Gewalt.

Jan-Henrik Witthaus, Romanist, lehrt an der Universität Kassel spanische und lateinamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Promotion zur französischen Wissenschaftsprosa des 17. Jh., Habilitation zur spanischen Aufklärung. Jüngstes Forschungsthema: soziale Welten der zeitgenössischen Literatur Lateinamerikas.

Produktbeschreibung
Das Buch widmet sich dem seit einigen Jahren in Latein­amerika zu beobachtenden Rechtstrend aus verschiede­nen disziplinären wie thematischen Perspektiven: Der Wahlerfolg von Präsidentschaftskandidaten mit einem rechten oder gar explizit rechtsextremen Profil, die Rückkehr des Militäreinflusses in zahlreichen Ländern, der wachsende Einfluss evangelikaler Kirchen, Kampagnen des lawfare gegen progressive Regierungen und Politiker*innen, die Verschärfung des politischen Klimas und Diskurses durch eine zunehmend erfolgreiche, im Zeichen des internationalen Rechtspopulismus modernisierte Rhetorik, konservative Rückzugsgefechte gegenüber dem auflebenden Feminismus – all dies sind Facetten einer lateinamerikanischen Gegenwart, die sich als »Rechtswende« beschreiben lässt. Dass diese Entwicklung keinesfalls klar ausgerichtet, widersprüchlich und umkämpft ist, soll in dem Band ebenso deutlich werden wie die Notwendigkeit, neben den sozioökonomischen Triebkräften und politischen Strukturen auch die historischen, kulturellen und ästhetischen Dimensionen der gesellschaftlichen Realitäten und Entwicklungen zu berücksichtigen.
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