Wider die Grausamkeit

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Für einen feministischen und dekolonialen Weg
  • Verlag: Mandelbaum
  • 01.07.2021
  • Buch
  • 204 Seiten
  • Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-85476-904-0
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Rita Laura Segato
  • Buchtitel: Wider die Grausamkeit
  • Untertitel: Für einen feministischen und dekolonialen Weg
  • ISBN: 978-3-85476-904-0
  • Verlag: Mandelbaum
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 204
  • Erscheinung: 01.07.2021
  • Einband: Klappenbroschur
  • Reihe (Titel): kritik & utopie
  • Format: 120 x 168 mm
  • Hersteller:

    Mandelbaum Verlag eG
    Wipplingerstr. 23
    AT-1010 Wien

    Tel: +43 1 53534770
    Fax: +43 1 535347712
    E-Mail: office@mandelbaum.at
    URL: www.mandelbaum.at
Autor:innenbeschreibung
Rita Laura Segato, geboren 1951 in Argentinien, ist emeritierte Professorin für Anthropologie und Bio­ethik der Universität Brasília, Brasilien. Sie promo­vierte in Anthropologie an der Queen’s University Belfast, Nordirland und lehrte u. a. in Venezuela, Spanien, Chile sowie den USA und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Parallel zu ihrem wissenschaftli­chen Schaffen engagiert sich Segato in vielfältigen Initiativen für Menschenrechte sowie feministi­schen Gruppen.
Produktbeschreibung
Strategien der Grausamkeit sind dort am Werk, wo das Unvorhersehbare des Lebens gezwungen ist, sich Aspek­ten von Messbarkeit und Konsumierbarkeit, also den Nützlichkeitserwägungen des Kapitalismus, zu unter­werfen. Paradigmatisch hierfür stehen das Patriachat, die Gewalt gegen Frauen und die Ausbeutung ihrer Kör­per. Dieser Grausamkeit gilt es, etwas entgegen zusetzen: eine Strategie des subversiven Ungehorsams und einer widerständigen Unkonventionalität, für die Ambivalen­zen zentral sind. Im Denken der Dekolonialität, das sich mit der auch von Marxist*innen unterstellten Prämisseeines vorgefertigten Bildes der idealen Gesellschaft aus­einandersetzt, besteht die wahre Utopie der Geschichte in ihrer Unvorhersehbarkeit. Für Rita Segato spielt ihre anthropologische Feldfor­schung zu den Femiziden in Mexiko eine ebenso bedeu­tende Rolle wie eine spezifische theoretische Rahmung: Die Analyse der lateinamerikanischen Realität zeigt, wie der eurozentrische Blick, der auch die Wissenskon­figurationen Lateinamerikas prägt, die Sicht auf das Entscheidende eher verstellt denn erhellt. Mit diesem Band wird erstmals eine deutsche Über­setzung einer der wichtigsten intellektuellen Stimmen Lateinamerikas vorgelegt.
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