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Il Principe / Der Fürst
Italienisch / Deutsch
- Verlag: Reclam
- 01.01.2007
- Buch
- 255 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-15-001219-2
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Machiavelli Niccolò
- Buchtitel: Il Principe / Der Fürst
- Untertitel: Italienisch / Deutsch
- ISBN: 978-3-15-001219-2
- Verlag: Reclam
- Produktart: Buch
- Seiten: 255
- Erscheinung: 01.01.2007
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): Reclams Universal-Bibliothek
- Bandnummer: 1219
-
Hersteller:
Reclam, Philipp, jun. Verlag GmbH
Tel: +49 7156 1630
Siemensstr. 32
DE-71254 Ditzingen
Fax: +49 7156 163131
E-Mail: info@reclam.de
URL: www.reclam.de
Autor:innenbeschreibung
Niccolò Machiavelli wurde am 3. Mai 1469 in San Casciano in Val di Pesa geboren. Er entstammte einer angesehenen, jedoch verarmten Familie. Er wuchs zusammen mit seinen drei Geschwistern in Florenz auf, der Vater arbeitete hauptsächlich als Anwalt. Mit seinem geringen Gehalt unterhielt dieser eine kleine Bibliothek und ermöglichte seinem Sohn Niccolò; eine umfassende humanistische Bildung. So lernte Machiavelli schon früh die antiken Klassiker kennen. Machiavelli war von 1498 bis 1512 Staatssekretär der Zweiten Kanzlei des Rats der "Dieci di pace e di libertà" der Republik Florenz und als solcher für die Außen- und Verteidigungspolitik zuständig. Um 1509 entstanden erste Denkschriften und Theaterstücke. Machiavellis dramatisches Schaffen umfasste sechs Werke, von denen nur drei erhalten sind. Vor allem aufgrund seines Werks "Il Principe (" Der Fürst ") gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. Sein politisches Hauptwerk "Discorsi" ist darüber in den Hintergrund getreten. Macchiavelli starb am 21. Juni 1527 in Florenz.
Produktbeschreibung
Übersetzt und herausgegeben von Philipp Rippel
Der Fürst, der seine Macht behalten will, muss nach Machiavelli lernen, grausam und vertragsbrüchig zu handeln, wenn es die "Notwendigkeit" gebietet. Friedrich Meinecke sah daher, im Anschluss an Dilthey, Machiavelli als Entdecker der "Staatsräson". Doch wenn Machiavelli in der Tat die Mechanismen der Macht illusionslos, ohne die ethisch-metaphysisch-theologischen Überbauten der neuplatonisch-stoisch-christlichen Theorie beschrieb, so hob er doch vor allem ab auf die gläserne Rationalität jner "Notwendigkeit", die mit berserkerhaften Wüten von Tyrannen nicht verwechselt werden kann. (Kurt Flasch)
Der Fürst, der seine Macht behalten will, muss nach Machiavelli lernen, grausam und vertragsbrüchig zu handeln, wenn es die "Notwendigkeit" gebietet. Friedrich Meinecke sah daher, im Anschluss an Dilthey, Machiavelli als Entdecker der "Staatsräson". Doch wenn Machiavelli in der Tat die Mechanismen der Macht illusionslos, ohne die ethisch-metaphysisch-theologischen Überbauten der neuplatonisch-stoisch-christlichen Theorie beschrieb, so hob er doch vor allem ab auf die gläserne Rationalität jner "Notwendigkeit", die mit berserkerhaften Wüten von Tyrannen nicht verwechselt werden kann. (Kurt Flasch)