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Die Ethik der Psychoanalyse
Das Seminar, Buch VII
- Verlag: Turia + Kant
- 11.04.2016
- Buch
- 396 Seiten
- Klappenbroschur
- ISBN: 978-3-85132-806-6
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Lacan Jacques
- Buchtitel: Die Ethik der Psychoanalyse
- Untertitel: Das Seminar, Buch VII
- ISBN: 978-3-85132-806-6
- Verlag: Turia + Kant
- Produktart: Buch
- Seiten: 396
- Erscheinung: 11.04.2016
- Einband: Klappenbroschur
-
Hersteller:
Vavra, Ingo, Dr. (Turia + Kant Verlag)
Tel: +43 1 9251605
Schottengasse 3 A/5/DG1
AT-1010 Wien
Fax: +43 1 9230976
E-Mail: info@turia.at
URL: www.turia.at
Produktbeschreibung
Lacan versteht Ethik nicht als Tugend eines intakten Ich-Subjekts, welche die Psychoanalyse möglichst zu stärken hätte, sondern als Auseinandersetzung mit dem paradoxen Universum der Schuld, das Freud gleich am Beginn seiner Karriere – mit der Idee des ödipalen Vatermordes – eröffnet hat. Schon in Totem und Tabu (1913) zeigte Freud, wie Überichfunktion, Schuldgefühl und Funktion des Vaters zur Hervorbringung von Kultur beitragen und dadurch Individuen überhaupt gesellschaftsfähig und austauschfähig werden. Darauf baut Ethik auf.
Das ist nicht nur Thema einer zum Gemeinplatz gewordenen Kulturtheorie, sondern ein eminentes, tragisches Thema der psychoanalytischen Theorie und Praxis. Von diesem Ansatz aus ist ein breites, komplexes Feld zu durchqueren, in dem Lacan von Aristoteles bis Kant und de Sade wandert und letztlich wieder bei der griechischen Tragödie – Sophokles’ Antigone – endet.
Das ist nicht nur Thema einer zum Gemeinplatz gewordenen Kulturtheorie, sondern ein eminentes, tragisches Thema der psychoanalytischen Theorie und Praxis. Von diesem Ansatz aus ist ein breites, komplexes Feld zu durchqueren, in dem Lacan von Aristoteles bis Kant und de Sade wandert und letztlich wieder bei der griechischen Tragödie – Sophokles’ Antigone – endet.