Demokratie als Kooperation

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  • Verlag: Suhrkamp
  • 23.08.1999
  • Buch
  • 223 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-29030-9
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Julian Nida-Rümelin
  • Buchtitel: Demokratie als Kooperation
  • ISBN: 978-3-518-29030-9
  • Verlag: Suhrkamp
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 223
  • Erscheinung: 23.08.1999
  • Einband: kartoniert
  • Reihe (Titel): suhrkamp taschenbuch wissenschaft
  • Bandnummer: 1430
  • Format: 108 x 177 mm
  • Hersteller:

    Suhrkamp Verlag AG
    Torstr. 44
    DE-10119 Berlin

    Tel: +49 30 7407440
    Fax: +49 30 740744199
    E-Mail: verkauf@suhrkamp.de
    URL: www.suhrkamp.de
Autor:innenbeschreibung

Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Suhrkamp Verlag sind zuletzt erschienen: Demokratie als Kooperation (stw 1430), Ethische Essays (stw 1565) und Philosophie und Lebensform (stw 1932)

Produktbeschreibung
Demokratie – so die zentrale These des Autors – sollte man als eine besondere Form der Kooperation verstehen. Diese These steht im Gegensatz zu einer verbreiteten Rhetorik, die in der sogenannten »Selbstbestimmung des Volkes« die Essenz einer demokratischen Ordnung sieht. Demokratie, so die hier entwickelte Gegenposition, bedarf keines kollektiven Akteurs. Die Idee einer Repräsentation des Volkswillens ist das späte Relikt feudalistischen Gottesgnadentums; sie erschwert die Entwicklung lebensfähiger föderaler Strukturen unterhalb der »nationalstaatlichen« Ebene und den Aufbau supranationaler demokratischer Institutionen. Demokratie als Kooperation steht jedoch auch in einem Gegensatz zur ökonomistischen Spielart des Pluralismus, dem zufolge Demokratie sich darauf beschränkt, bestimmte Spielregeln festzulegen, innerhalb deren Menschen ihre privaten Interessen optimieren. Die Auflösung der Bürgerschaft in konkurrierende Interessenmaximierer unterminiert die demokratische Verfassung eines Gemeinwesens. Die Suprematie des Marktes bedroht die Demokratie ebenso wie die Suprematie einzelner kollektiver Identitäten. Einem einleitenden Kapitel über politische Ethik folgen Studien zur Kooperationsproblematik in der politischen Philosophie. Hauptziel der Argumentation des Autors: Grundlage einer zivilgesellschaftlichen Konzeption von Demokratie ist ein angemessenes Verständnis von Kooperation.
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