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Der ausgeschlossene Jude in uns
- Verlag: Diaphanes
- 30.07.2018
- Buch
- 88 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-0358-0128-6
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Jean-Luc Nancy
- Buchtitel: Der ausgeschlossene Jude in uns
- ISBN: 978-3-0358-0128-6
- Verlag: Diaphanes
- Produktart: Buch
- Seiten: 88
- Erscheinung: 30.07.2018
- Einband: Paperback
- Reihe (Titel): TransPositionen
-
Hersteller:
Diaphanes Verlag
Tel: +41 43 3220783
Limmatstr. 270
CH-8005 Zürich
Fax: +41 43 3220784
E-Mail: kontakt@diaphanes.net
URL: www.diaphanes.net
Autor:innenbeschreibung
Jean-Luc Nancy zählt zu den bedeutendsten Philosophen der Gegenwart. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Université Marc Bloch in Straßburg und hatte Gastprofessuren in Berkeley, Irvine, San Diego und Berlin inne. Sein vielfältiges Werk umfasst Arbeiten zur Ontologie der Gemeinschaft, Studien zur Metamorphose des Sinns und zu den Künsten, Abhandlungen zur Bildtheorie, aber auch zu politischen und religiösen Aspekten im Kontext aktueller Entwicklungen.
Produktbeschreibung
Das erneute Hervorbrechen des Antisemitismus nicht zuletzt in Deutschland erfordert unmittelbare gesellschaftliche Gegenwehr, aber auch ein tiefergehendes Nachdenken auf der Suche nach den Gründen dieses ebenso singulären wie unerträglichen, seit über 2200 Jahren sich endlos zu wiederholen scheinenden Phänomens.
Jean-Luc Nancy versucht in seinem Essay den gespaltenen prä-europäischen Ursprung unserer Kultur freizulegen – einer mittlerweile durch und durch globalisierten, doch auf einer ursprünglichen Spaltung gründenden Kultur –, die trotz der schlimmsten Vernichtungen in ihrer Geschichte, sich nicht vom Phantasma des auszuschließenden Juden zu lösen vermag.
Dieser unablässig wiederholte Ausschluss erscheint derart wie die fürchterliche Permanenz eines als Judenhass sich offenbarenden Selbsthasses des Abendlandes, das gleichsam wie in einer destruktiven Autoimmunreaktion sich seiner Widersprüche zu entledigen sucht.
Jean-Luc Nancy versucht in seinem Essay den gespaltenen prä-europäischen Ursprung unserer Kultur freizulegen – einer mittlerweile durch und durch globalisierten, doch auf einer ursprünglichen Spaltung gründenden Kultur –, die trotz der schlimmsten Vernichtungen in ihrer Geschichte, sich nicht vom Phantasma des auszuschließenden Juden zu lösen vermag.
Dieser unablässig wiederholte Ausschluss erscheint derart wie die fürchterliche Permanenz eines als Judenhass sich offenbarenden Selbsthasses des Abendlandes, das gleichsam wie in einer destruktiven Autoimmunreaktion sich seiner Widersprüche zu entledigen sucht.