calcActive())">
Erkenntnis und Interesse
- Verlag: Meiner
- 01.10.2008
- Buch
- 422 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-7873-1862-9
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Habermas, Jürgen
- Buchtitel: Erkenntnis und Interesse
- ISBN: 978-3-7873-1862-9
- Verlag: Meiner
- Produktart: Buch
- Seiten: 422
- Erscheinung: 01.10.2008
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): Philosophische Bibliothek
- Bandnummer: 589
-
Hersteller:
Meiner, Felix, Verlag GmbH
Tel: +49 40 2987560
Richardstr. 47
DE-22081 Hamburg
Fax: +49 40 29875620
E-Mail: info@meiner.de
URL: www.meiner.de
Produktbeschreibung
Die Wirkung der Schrift Erkenntnis und Interesse ging weit über die akademische Debatte hinaus und hatte auch unmittelbaren Einfluß auf den politischen Diskurs in den 70er Jahren. Denn die kritische Reflexion auf die vorgängig leitenden Interessen, die den Erkenntnisprozessen ihre Richtung geben, entzog der Kantischen Vorstellung den Boden, alle Erkenntnis beruhe allein auf der Selbstbestimmtheit des erkennenden Subjekts.
Die 1968 erschienene Schrift "Erkenntnis und Interesse" legte die Grundlagen für die von Jürgen Habermas seither in mehreren Schritten fortentwickelte "Theorie des kommunikativen Handelns". Darin ersetzte er die einseitige Fundierung wahrer Erkenntnis in der transzendentalen Leistung des autarken Subjekts (Kant) durch den Rekurs auf den gesellschaftlich vermittelten Diskurs aller. Nach Habermas sind es daher vor allem "Interessen", denen die Erkenntnis folgt und ohne die sie nicht möglich wäre. Im Anschluß an Marx, Dilthey und Freud zeigt er in dieser Schrift, daß es sich dabei um drei wesentliche erkenntnisleitende Interessen handelt, die jeweils einem fundamentalen Funktionskreis der materiellen Reproduktion der Gattung "Mensch" zugeordnet werden können: die technischen, die praktischen und die emanzipatorischen Erkenntnisinteressen.
Auch wenn Habermas später einige der Grundannahmen seiner Schrift revidierte - so ersetzte er den Begriff des "Gattungswesens" durch den Begriff des "kommunikativen Handelns" - bleibt "Erkenntnis und Interesse" das grundlegende Werk, in dem die Gründe für den Übergang von den Antworten der Transzendentalphilosophie auf die Frage nach den Bedingungen möglicher Erkenntnis zur Theorie des kommunikativen Handelns plastisch herausgearbeitet werden; dies - wie Habermas rückblickend konstatierte - "nicht einmal schlecht komponiert und einigermaßen schwungvoll geschrieben".
Im Nachwort zur Neuausgabe gibt Anke Thyen einen Überblick zur Einführung in die Thematik und zur Wirkung des Werks und unterstreicht damit, daß die Aufnahme dieser Schrift in die 'Philosophische Bibliothek' keine "nostalgische Veranstaltung" ist.
Die 1968 erschienene Schrift "Erkenntnis und Interesse" legte die Grundlagen für die von Jürgen Habermas seither in mehreren Schritten fortentwickelte "Theorie des kommunikativen Handelns". Darin ersetzte er die einseitige Fundierung wahrer Erkenntnis in der transzendentalen Leistung des autarken Subjekts (Kant) durch den Rekurs auf den gesellschaftlich vermittelten Diskurs aller. Nach Habermas sind es daher vor allem "Interessen", denen die Erkenntnis folgt und ohne die sie nicht möglich wäre. Im Anschluß an Marx, Dilthey und Freud zeigt er in dieser Schrift, daß es sich dabei um drei wesentliche erkenntnisleitende Interessen handelt, die jeweils einem fundamentalen Funktionskreis der materiellen Reproduktion der Gattung "Mensch" zugeordnet werden können: die technischen, die praktischen und die emanzipatorischen Erkenntnisinteressen.
Auch wenn Habermas später einige der Grundannahmen seiner Schrift revidierte - so ersetzte er den Begriff des "Gattungswesens" durch den Begriff des "kommunikativen Handelns" - bleibt "Erkenntnis und Interesse" das grundlegende Werk, in dem die Gründe für den Übergang von den Antworten der Transzendentalphilosophie auf die Frage nach den Bedingungen möglicher Erkenntnis zur Theorie des kommunikativen Handelns plastisch herausgearbeitet werden; dies - wie Habermas rückblickend konstatierte - "nicht einmal schlecht komponiert und einigermaßen schwungvoll geschrieben".
Im Nachwort zur Neuausgabe gibt Anke Thyen einen Überblick zur Einführung in die Thematik und zur Wirkung des Werks und unterstreicht damit, daß die Aufnahme dieser Schrift in die 'Philosophische Bibliothek' keine "nostalgische Veranstaltung" ist.