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Logische Untersuchungen
- Verlag: Meiner
- 08.04.2013
- Buch
- LXXIV, 1076 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-7873-1944-2
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Husserl Edmund
- Buchtitel: Logische Untersuchungen
- ISBN: 978-3-7873-1944-2
- Verlag: Meiner
- Produktart: Buch
- Seiten: LXXIV, 1076
- Erscheinung: 08.04.2013
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): Philosophische Bibliothek
- Bandnummer: 601
-
Hersteller:
Meiner, Felix, Verlag GmbH
Tel: +49 40 2987560
Richardstr. 47
DE-22081 Hamburg
Fax: +49 40 29875620
E-Mail: info@meiner.de
URL: www.meiner.de
Autor:innenbeschreibung
Edmund
Husserl wird 1859 als Sohn einer jüdischen Tuchhändlerfamilie in
Prossnitz geboren. Er nimmt nach dem Abitur das Studium der Mathematik,
Astronomie, Physik und Philosophie in Leipzig auf, das er ab 1878 in
Berlin fortsetzt. Es folgt die Promotion in Wien und – angeregt durch
den Einfluß Franz Brentanos – die Habilitation mit einer
psychologisch-mathematischen Arbeit bei Carl Stumpf in Halle. Nach
verschiedenen Lehrtätigkeiten erhält Husserl 1906 eine Professur in
Göttingen. Die berühmtesten Werke erscheinen in großen Abständen, davon
zu Lebzeiten zwei unvollständig: die Ideen zu einer reinen
Phänomemologie (1913) und die Krisis der europäischen Wissenschaften
(1936). Diese programmatischen Einführungen in die Grundprobleme der
Phänomenologie werden zeitlebens durch unveröffentlichte Analysen
ergänzt, die Husserl auf etwa 45.000 Seiten in Gabelsberger Stenographie
niederschreibt.
1916 folgt er dem Ruf an die Universität Freiburg, wo Martin Heidegger sein wohl berühmtester Schüler wird. Die Konversion zum Christentum schützt die Familie Husserl nicht vor den Schikanen der Nazis, die sie 1937 aus ihrer Wohnung vertreiben. Husserl stirbt 1938 in Freiburg.
1916 folgt er dem Ruf an die Universität Freiburg, wo Martin Heidegger sein wohl berühmtester Schüler wird. Die Konversion zum Christentum schützt die Familie Husserl nicht vor den Schikanen der Nazis, die sie 1937 aus ihrer Wohnung vertreiben. Husserl stirbt 1938 in Freiburg.
Produktbeschreibung
Husserl war ursprünglich davon ausgegangen, dass die Logik die Aufklärung ihrer eigenen Grundlagen aus der Psychologie zu erwarten habe. Fragen und Zweifel, wie sich die unbestreitbare Objektivität und strenge Allgemeingültigkeit logischer Wahrheiten denn psychologisch begreifen lasse, führten ihn jedoch aus dem Bannkreis solcher Begründungsversuche heraus: Mit seinen "Prolegomena zur reinen Logik", dem ersten Teilband der "Logischen Untersuchungen", legte Husserl 1900 eine kritische Abrechnung mit dem logischen Psychologismus vor, deren Ergebnisse bis heute unbestritten sind.
In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das in den "Prolegomena" grob umrissene Programm der "Logischen Untersuchungen" eine erste positive Bearbeitung. Sie bieten zugleich die Grundlinien der phänomenologischen Methode Husserls, die auf immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Insbesondere die V. Untersuchung "Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte" ist für Husserls spätere Phänomenologie und die phänomenologische Philosophie von grundlegender Bedeutung.
Husserl selbst hat jedoch die VI. Untersuchung über "Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis" als die in phänomenologischer Hinsicht wichtigste angesehen. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana mit den Nachweisen der Abweichungen zwischen der 1. und der 2. Auflage. Die Einführung und die umfassenden Register erleichtern die Erschließung des Werks.
In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das in den "Prolegomena" grob umrissene Programm der "Logischen Untersuchungen" eine erste positive Bearbeitung. Sie bieten zugleich die Grundlinien der phänomenologischen Methode Husserls, die auf immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Insbesondere die V. Untersuchung "Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte" ist für Husserls spätere Phänomenologie und die phänomenologische Philosophie von grundlegender Bedeutung.
Husserl selbst hat jedoch die VI. Untersuchung über "Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis" als die in phänomenologischer Hinsicht wichtigste angesehen. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana mit den Nachweisen der Abweichungen zwischen der 1. und der 2. Auflage. Die Einführung und die umfassenden Register erleichtern die Erschließung des Werks.