Das Privileg

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Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument
  • Verlag: Reclam, Philipp
  • 11.10.2022
  • Buch
  • 192 Seiten
  • Softcover
  • ISBN: 978-3-15-011409-4
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Markus Rieger-Ladich
  • Buchtitel: Das Privileg
  • Untertitel: Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument
  • ISBN: 978-3-15-011409-4
  • Verlag: Reclam, Philipp
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 192
  • Erscheinung: 11.10.2022
  • Einband: Softcover
  • Reihe (Titel): Reclam. Denkraum
  • Bandnummer: 11409
  • Auflage: Originalausgabe
  • Format: 125 x 205 mm
  • Hersteller:

    Reclam, Philipp, jun. Verlag GmbH
    Siemensstr. 32
    DE-71254 Ditzingen

    Tel: +49 7156 1630
    Fax: +49 7156 163131
    E-Mail: info@reclam.de
    URL: www.reclam.de
Autor:innenbeschreibung
Markus Rieger-Ladich, geb. 1967, studierte Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Marburg und Bonn. Er lehrt als Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Lehraufträge führen ihn u. a. nach Basel, Zürich und Tokio, und er schreibt politische Feuilletons für das Online-Magazin »rauchzeichen«.
Produktbeschreibung
»Viele Konflikte, die sich heute an identitätspolitischen Konzepten entzünden, lassen sich in ihrer Logik erhellen, wenn man die abenteuerliche Reise verfolgt, die der Begriff des Privilegs in den vergangenen Jahrzehnten zurückgelegt hat.« Privilegienkritik hat Hochkonjunktur. Der vehemente Gebrauch des Privileg-Begriffs erhitzt im Umfeld identitätspolitischer Debatten die Gemüter. Als Verdacht steht im Raum: Privilegienkritik blockiert nicht nur die notwendige Weiterentwicklung der akademischen Streitkultur. Sie ebnet auch einer hypersensiblen Kultur der Achtsamkeit den Weg, die Gerechtigkeitsfragen aus dem Blick zu verlieren droht. Markus Rieger-Ladich plädiert dafür, identitätspolitische Anliegen mit einer universalistischen Perspektive zu verknüpfen. Er liefert einen knappen Überblick über die rechtsgeschichtlichen Grundlagen und die Bildungsdebatten der letzten Jahrzehnte. Vor allem aber weist sein Essay nach, dass der Einsatz für eine Gesellschaft, die von weniger Armut, Leid und Ungerechtigkeit geprägt ist, zwingend auf die Kritik von Privilegien angewiesen bleibt.
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