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Pazifismus und Antimilitarismus
Eine Einführung in die Ideengeschichte
- Verlag: Schmetterling
- 01.09.2012
- Buch
- 240 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-89657-666-8
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Wolfram Beyer
- Buchtitel: Pazifismus und Antimilitarismus
- Untertitel: Eine Einführung in die Ideengeschichte
- ISBN: 978-3-89657-666-8
- Verlag: Schmetterling
- Produktart: Buch
- Seiten: 240
- Erscheinung: 01.09.2012
- Einband: Paperback
- Reihe (Titel): theorie.org
-
Hersteller:
Schmetterling Verlag GmbH
Tel: +49 711 626779
Libanonstr. 72a
DE-70184 Stuttgart
Fax: +49 711 626992
E-Mail: info@schmetterling-verlag.de
URL: http://www.schmetterling-verlag.de
Autor:innenbeschreibung
Wolfram Beyer studierte Politische Wissenschaften am
Otto-Suhr-Institut der FU Berlin u.a. bei Ossip K. Flechtheim, Johannes
Agnoli, Theodor Ebert und Ulrich Albrecht. 1978 absolvierte er ein
Volontariat im Brüsseler Büro der War Resisters’ International (WRI).
Mitte der 1970er Jahre sammelte er erste Erfahrungen mit Gewaltfreien
Aktionen und bekam Kontakte zur Zeitschrift Graswurzelrevolution.
Seitdem ist er auch in der Internationale der Kriegsdienstgegner/innen
(IDK) engagiert und hat zahlreiche Beiträge zu den Themen
Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus veröffentlicht.
Veröffentlichungen u.a. über die Geschichte der War Resisters’ International (WRI), über Albert Camus, Helene Stöcker und Pazifismus-Humanismus.
Veröffentlichungen u.a. über die Geschichte der War Resisters’ International (WRI), über Albert Camus, Helene Stöcker und Pazifismus-Humanismus.
Produktbeschreibung
Die Friedensbewegung hat historisch unterschiedliche Wurzeln, war und ist durchaus nicht immer einig in der Ursachenforschung, den politischen Methoden und Zielen für einen Frieden.
Heute stehen die Begriffe Pazifismus und Friedensbewegung oft als Synonyme nebeneinander. Allgemein ist der Leitgedanke des Pazifismus die Ablehnung von Krieg und Gewalt und die Suche nach gewaltlosen Lösungen von zwischenstaatlichen Konflikten sowie die Überwindung von kriegerischen Ursachen in der Gesellschaft.
Krieg ist wieder salonfähig — das Barbarische am Krieg wird medial ausgeblendet.
Militär führt nicht Krieg, sondern unternimmt «humanitäre Aktionen» oder «Luftschläge». Darin sind sich alle Parteien im Deutschen Bundestag einig, abgesehen von einer kleinen Opposition im Parlament. Dagegen richtete sich damals und heute der Widerspruch der Friedensbewegung. Die weitgehendste Forderungen der Pazifistinnen und Pazifisten wurden in der Zeitschrift Graswurzelrevolution unter dem Thema Sozialgeschichte des Antimilitarismus formuliert.
Diese Einführung in die Ideengeschichte des Pazifismus und Antimilitarismus unternimmt den Versuch in enzyklopädischer Tradition Klarheit in Begrifflichkeiten der Friedensbewegung zu bringen. Diese Methode der Aufklärung war schon immer auch eine Methode der Friedensbewegung, nämlich die Ursachen von Krieg zu benennen und auch gesellschaftliche und politische Konzeptionen für Frieden vorzuschlagen.
Heute stehen die Begriffe Pazifismus und Friedensbewegung oft als Synonyme nebeneinander. Allgemein ist der Leitgedanke des Pazifismus die Ablehnung von Krieg und Gewalt und die Suche nach gewaltlosen Lösungen von zwischenstaatlichen Konflikten sowie die Überwindung von kriegerischen Ursachen in der Gesellschaft.
Krieg ist wieder salonfähig — das Barbarische am Krieg wird medial ausgeblendet.
Militär führt nicht Krieg, sondern unternimmt «humanitäre Aktionen» oder «Luftschläge». Darin sind sich alle Parteien im Deutschen Bundestag einig, abgesehen von einer kleinen Opposition im Parlament. Dagegen richtete sich damals und heute der Widerspruch der Friedensbewegung. Die weitgehendste Forderungen der Pazifistinnen und Pazifisten wurden in der Zeitschrift Graswurzelrevolution unter dem Thema Sozialgeschichte des Antimilitarismus formuliert.
Diese Einführung in die Ideengeschichte des Pazifismus und Antimilitarismus unternimmt den Versuch in enzyklopädischer Tradition Klarheit in Begrifflichkeiten der Friedensbewegung zu bringen. Diese Methode der Aufklärung war schon immer auch eine Methode der Friedensbewegung, nämlich die Ursachen von Krieg zu benennen und auch gesellschaftliche und politische Konzeptionen für Frieden vorzuschlagen.