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Kreiskys Außenpolitik
Zwischen österreichischer Identität und internationalem Programm
- Verlag: V&R unipress
- 01.08.2009
- Buch
- 437 Seiten
- festgebunden
- ISBN: 978-3-89971-553-8
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Elisabeth Röhrlich
- Buchtitel: Kreiskys Außenpolitik
- Untertitel: Zwischen österreichischer Identität und internationalem Programm
- ISBN: 978-3-89971-553-8
- Verlag: V&R unipress
- Produktart: Buch
- Seiten: 437
- Erscheinung: 01.08.2009
- Einband: festgebunden
- Reihe (Titel): Zeitgeschichte im Kontext
- Bandnummer: 2
-
Hersteller:
V&R unipress (ein Imprint der Brill Deutschland GmbH)
Tel: +49 551 5084301
Robert-Bosch-Breite 10
DE-37079 Göttingen
Fax: +49 551 5084333
E-Mail: info-unipress@v-r.de; vertrieb@v-r.de
URL: www.v-r.de
Autor:innenbeschreibung
Dr. Elisabeth Röhrlich, geboren 1980, studierte Neuere
Geschichte und Literaturwissenschaft in Tübingen. 2009 promovierte sie
in Neuerer Geschichte bei Anselm Doering-Manteuffel (Tübingen) und
Oliver Rathkolb (Wien).
Produktbeschreibung
Ausgezeichnet mit dem Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch!
Wie kein Anderer steht Bruno Kreisky für die Außenpolitik der Zweiten Republik. Zunächst als Staatssekretär, dann als Außenminister und Bundeskanzler prägte er die österreichische Neutralitätspolitik und setzte mit seiner Nahostpolitik international beachtete Akzente. Kreiskys Interesse für die internationale Politik erklärt sich aus seiner Biographie. Seine frühe Kindheit war noch von der Monarchie geprägt, er erlebte die krisengeschüttelte Erste Republik und das autoritäre Dollfuß-Schuschnigg-Regime. 1938 wurde er ins schwedische Exil gezwungen. Die Autorin folgt diesen Stationen und zeichnet die Entwicklung außenpolitischer Themen und deren Umsetzung nach. Aus seinem Lebensweg zog Kreisky die Konsequenz, dem kleinstaatlichen Österreich ein neues Profil in den internationalen Beziehungen geben zu wollen. Dabei setzte er auf eine Identitätspolitik, in der er den Rückgriff auf die Geschichte mit neuen Werten verband. Seinen Lebensweg baute er leitmotivisch in diese Geschichtspolitik ein. Trotz der Widerstände, denen er als Jude und Emigrant in der Zweiten Republik gegenüberstand, wurde er auf diese Weise selbst zum österreichischen Erinnerungsort. Sein internationales Programm war Identitätsstifter für Österreich.
Wie kein Anderer steht Bruno Kreisky für die Außenpolitik der Zweiten Republik. Zunächst als Staatssekretär, dann als Außenminister und Bundeskanzler prägte er die österreichische Neutralitätspolitik und setzte mit seiner Nahostpolitik international beachtete Akzente. Kreiskys Interesse für die internationale Politik erklärt sich aus seiner Biographie. Seine frühe Kindheit war noch von der Monarchie geprägt, er erlebte die krisengeschüttelte Erste Republik und das autoritäre Dollfuß-Schuschnigg-Regime. 1938 wurde er ins schwedische Exil gezwungen. Die Autorin folgt diesen Stationen und zeichnet die Entwicklung außenpolitischer Themen und deren Umsetzung nach. Aus seinem Lebensweg zog Kreisky die Konsequenz, dem kleinstaatlichen Österreich ein neues Profil in den internationalen Beziehungen geben zu wollen. Dabei setzte er auf eine Identitätspolitik, in der er den Rückgriff auf die Geschichte mit neuen Werten verband. Seinen Lebensweg baute er leitmotivisch in diese Geschichtspolitik ein. Trotz der Widerstände, denen er als Jude und Emigrant in der Zweiten Republik gegenüberstand, wurde er auf diese Weise selbst zum österreichischen Erinnerungsort. Sein internationales Programm war Identitätsstifter für Österreich.