Kleine Geschichte der Umweltbewegungen

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Von Radieschen und Revolutionen
  • Verlag: Unrast
  • 01.10.2020
  • Buch
  • 88 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-89771-285-0
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Hanna Poddig
  • Buchtitel: Kleine Geschichte der Umweltbewegungen
  • Untertitel: Von Radieschen und Revolutionen
  • ISBN: 978-3-89771-285-0
  • Verlag: Unrast
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 88
  • Erscheinung: 01.10.2020
  • Einband: Paperback
  • Format: 140 x 210 mm
  • Hersteller:

    Unrast e.V.
    Fuggerstr. 13a
    DE-48165 Münster

    Tel: +49 2501 9178790
    Fax: +49 2501 9178790
    E-Mail: kontakt@unrast-verlag.de; vertrieb@unrast-verlag.de
    URL: www.unrast-verlag.de
Autor:innenbeschreibung

Hanna Poddig wurde 1985 in Hamburg geboren. Oft wird sie als »Vollzeitaktivistin« bezeichnet. Sie selbst sieht sich, nicht zuletzt aufgrund der inflationären Nutzung des Begriffs der Aktivistin, lieber als mit dem System unversöhnliche Anarchistin. Sie war viele Jahre bei Robin Wood aktiv und ist auch heute in den aktuellen Klimabewegungen engagiert. Neben Klimakämpfen engagiert sie sich seit 15 Jahren in der Anti-Atom-Bewegung und ist auch im Bereich Antimilitarismus aktiv. Außerdem ist sie Teil der bm-Crew (Übersetzungen der UNRAST-Titel: »work«, »message in a bottle«, »desert und »from democracy to freedom«).

Christopher Leo lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin. Hauptberuflich eigentlich kein Künstler/Illustrator, hat er sich für sein erstes Buchprojekt erfolgreich selbstausgebeutet, dabei mehrmals die Deadline verschoben und rund fünf Kilometer Tinte auf Papier zurückgelegt. Viel lieber widmet er sich seinem Kunstprojekt black pen images, das aus der Lust am Zeichnen begann und mittlerweile andere Gruppen, Initiativen und Zwecke durch das Zurverfügungstellen von Bildern und den Verkauf von Soli-Postkarten unterstützt. Viele seiner Arbeiten sind auf dem Blog www.blackpenimages.tumblr.com zu sehen.

Produktbeschreibung
Die "Kleine Geschichte der Umweltbewegung" ist ein Sachcomic über die Geschichte der Umweltbewegung in Deutschland, der exemplarische Blicke über den Tellerrand hinaus auch in andere Regionen der Welt wirft. Zunächst wird die sogenannte erste Umweltbewegung vorgestellt – soziale Bewegungen für Naturschutz in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, die schon bald für völkisches Gedankengut empfänglich waren: vom Wandervogel e.V. und Pfadfinderverbänden über den Völkischen Bund in der Weimarer Republik und gleichgeschaltete Umweltverbände im dritten Reich bis zur neuen Rechten heute. Anschließend wird der Weg beschrieben, den die zweite Umweltbewegung ab den 1970er Jahren hin zu den Klimakämpfen von heute genommen hat: von den Anti-AKW-Kämpfen in Wyhl, Wackersdorf, Brokdorf und im Wendland sowie in Lingen und Gronau über den Widerstand gegen Chemiewerke oder den Neubau von Flughäfen, Bahnhöfen und Autobahnen bis zum Hambacher Forst, den Fridays for Future und der Besetzung von Innenstädten. Was waren, was sind die jeweiligen inhaltlichen Forderungen? Welche Aktionsformen wurden bevorzugt? Wo wurden Flächen besetzt, Bauzäune eingerissen, Maschinen sabotiert, wann Tiere befreit oder Straßen blockiert? In welchen Kämpfen mischten die Autonomen mit und was können wir von den Zapatistas und der kurdischen Befreiungsbewegung lernen?
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