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Gelebtes Leben
Autobiografie
- Verlag: Edition Nautilus
- 02.10.2014
- Buch
- 928 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-89401-810-8
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Emma Goldman
- Buchtitel: Gelebtes Leben
- Untertitel: Autobiografie
- ISBN: 978-3-89401-810-8
- Verlag: Edition Nautilus
- Produktart: Buch
- Seiten: 928
- Erscheinung: 02.10.2014
- Einband: Paperback
-
Hersteller:
Edition Nautilus GmbH
Tel: +49 40 7213536
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Fax: +49 40 7218399
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Autor:innenbeschreibung
Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Agitatorin, Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin, ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft.
Geboren in Russland, emigrierte sie siebzehnjährig in die USA. Durch die Haymarket-Affäre 1887 politisiert, ging sie nach New York. Dort traf Goldman ihren lebenslangen Freund Alexander Berkman. 1893 begann sie mit Vortragsreisen für die libertäre sozialistische Bewegung. Im selben Jahr wurde sie wegen »Anstiftung zum Aufruhr« zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Goldman gab von 1906 an die anarchistische Monatszeitschrift Mother Earth heraus. 1916 wurde sie erneut verhaftet, weil sie Informationsmaterial über Geburtenkontrolle verteilt hatte; nach ihrer Entlassung reiste sie weiter umher, hielt Reden gegen den Krieg und traf eine Vielzahl von Oppositionellen. Am 15. Juni 1917 verabschiedete der US-Kongress ein neues Spionage-Gesetz. Goldman und Berkman wurden wieder verhaftet. Goldman wurde wegen Vergehens gegen Bundesgesetze verurteilt, Ende 1919 wurden sie und Berkman im Zuge der allgemeinen Anarchistenhetze aus den USA ausgewiesen und in die Sowjetunion deportiert. Tief verstört von der politischen Repression im sowjetischen Alltag und von der Niederschlagung des Kronstädter Matrosenaufstandes durch die Rote Armee 1921, verließen Goldman und Berkman Russland. Goldman lebte dann in England und später in Frankreich; dort konnte Goldman schreiben und korrespondieren, aber sie war isoliert. 1936 engagierte sie sich auf Seiten der Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg.
Emma Goldman starb am 14. Mai 1940 im Alter von 70 Jahren in Toronto.
Geboren in Russland, emigrierte sie siebzehnjährig in die USA. Durch die Haymarket-Affäre 1887 politisiert, ging sie nach New York. Dort traf Goldman ihren lebenslangen Freund Alexander Berkman. 1893 begann sie mit Vortragsreisen für die libertäre sozialistische Bewegung. Im selben Jahr wurde sie wegen »Anstiftung zum Aufruhr« zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Goldman gab von 1906 an die anarchistische Monatszeitschrift Mother Earth heraus. 1916 wurde sie erneut verhaftet, weil sie Informationsmaterial über Geburtenkontrolle verteilt hatte; nach ihrer Entlassung reiste sie weiter umher, hielt Reden gegen den Krieg und traf eine Vielzahl von Oppositionellen. Am 15. Juni 1917 verabschiedete der US-Kongress ein neues Spionage-Gesetz. Goldman und Berkman wurden wieder verhaftet. Goldman wurde wegen Vergehens gegen Bundesgesetze verurteilt, Ende 1919 wurden sie und Berkman im Zuge der allgemeinen Anarchistenhetze aus den USA ausgewiesen und in die Sowjetunion deportiert. Tief verstört von der politischen Repression im sowjetischen Alltag und von der Niederschlagung des Kronstädter Matrosenaufstandes durch die Rote Armee 1921, verließen Goldman und Berkman Russland. Goldman lebte dann in England und später in Frankreich; dort konnte Goldman schreiben und korrespondieren, aber sie war isoliert. 1936 engagierte sie sich auf Seiten der Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg.
Emma Goldman starb am 14. Mai 1940 im Alter von 70 Jahren in Toronto.
Produktbeschreibung
Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und fur die Friedensbewegung. 1886 war sie im Alter von 17 Jahren aus Russland in die USA emigriert. Sie erkannte bald ihr großes rhetorisches Talent und setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und 1917, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto.
2015 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 75. Mal.
2015 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 75. Mal.