Farm der Tiere

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Ein Märchen
  • Verlag: Diogenes
  • 01.01.1973
  • Buch
  • 160 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-257-20118-5
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: George Orwell
  • Buchtitel: Farm der Tiere
  • Untertitel: Ein Märchen
  • ISBN: 978-3-257-20118-5
  • Verlag: Diogenes
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 160
  • Erscheinung: 01.01.1973
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): detebe
  • Bandnummer: 20118
  • Auflage: 51. Auflage
  • Hersteller:

    Diogenes Verlag AG
    Sprecherstr. 8
    CH-8032 Zürich

    Tel: +41 44 2548511
    Fax: +41 44 2528407
    E-Mail: info@diogenes.ch
    URL: www.diogenes.ch
Autor:innenbeschreibung
George Orwell, eigtl. Eric Arthur Blair, wurde am 25. Juni 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er diente fünf Jahre in Burma bei der Indian Imperial Police, dann kündigte er, weil er "auf keinen Fall länger einem Imperialismus dienen konnte", den er als "ziemlich großen Volksbetrug durchschaut hatte". Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Zur entscheidenden Erfahrung, die in seine Negativutopien Farm der Tiere und 1984 und in die meisterhaften Essays einging, wurde sein Engagement in der kommunistischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verwundet wurde. Danach arbeitete Orwell in London für die BBC, das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Korrespondent des Observer in Deutschland und Frankreich. Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.
Produktbeschreibung
Mit Zeichnungen von F. K. Waechter, Essays und Dokumenten.

Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Der Satz ›Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere‹ wurde zum geflügelten Wort.

Dem Roman liegt die Überzeugung zugrunde, daß alle Revolutionen letzten Endes nur eine Verschiebung im Kaleidoskop der Macht herbeiführen, daß die Grunstruktur der Gesellschaft aber immer die gleiche bleibe. Dieser Pessimismus zeigt, daß die Farm der Tiere mehr ist als nur eine Satire auf die kommunistische Revolution in Sowjetrußland. Die Satire zielt nicht nur auf den einmaligen historischen Tatbestand, sondern auf jede Revolution überhaupt, deren Ursachen und Antriebe, deren Versagen und endliche Verkehrung ins Gegenteil Orwell an einem animalischen Staatswesen demonstriert.
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