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Die überforderte Generation
Arbeit und Familie in der Wissensgesellschaft
- Verlag: Verlag Barbara Budrich
- 22.12.2014
- Buch
- 253 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-8474-0617-4
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Bertram Hans, Deuflhard Carolin
- Buchtitel: Die überforderte Generation
- Untertitel: Arbeit und Familie in der Wissensgesellschaft
- ISBN: 978-3-8474-0617-4
- Verlag: Verlag Barbara Budrich
- Produktart: Buch
- Seiten: 253
- Erscheinung: 22.12.2014
- Einband: Paperback
-
Hersteller:
Verlag Barbara Budrich GmbH
Tel: +49 2171 7949150
Stauffenbergstr. 7
DE-51379 Leverkusen
Fax: +49 2171 344693
E-Mail: info@budrich.de
URL: https://shop.budrich-academic.de
Autor:innenbeschreibung
Prof. Dr. Hans Bertram,
Fellow am IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin
Carolin Deuflhard, M.A.,
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Mikrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Fellow am IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin
Carolin Deuflhard, M.A.,
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Mikrosoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Produktbeschreibung
Musste die Generation der Nachkriegszeit - die „skeptische Generation“ von Helmut Schelsky – teilweise ohne Kindheit gleich erwachsen werden, wird das Erwachsenwerden für die „überforderte Generation“ der Gegenwart hinausgezögert: Der Berufseinstieg erfolgt für diese Generation spät und oft auf unsicheren Wegen; dann ist die Familiengründung oft in kürzester Zeitspanne zu bewältigen.
Ihr Pragmatismus, ihre Vernunftorientierung, auch ihre Skepsis gegenüber großen Ideen und Heilsversprechen basieren nicht mehr auf jener furchtbaren Erfahrung der Großeltern, die ohne Jugend gleich erwachsen geworden sind, sondern eher auf der zunehmenden Einsicht, dass sich trotz einer glücklichen und wohlhabenden Kindheit, hohen Bildungsqualifikationen und einer reichen Gesellschaft das Versprechen der Kindheit vermutlich nicht einlösen lässt, sich ihre Zukunft nach den eigenen Möglichkeiten zu gestalten.
Sie sind zwar unglaublich gebildet, aber die Wege in die Berufswelt sind unsicher und unüberschaubar geworden. Musste die skeptische Generation teilweise ohne Kindheit gleich erwachsen sein, wird bei der überforderten Generation das Erwachsenwerden hinausgezögert und die Übergänge in die Selbstständigkeit sind außerordentlich schwierig.
Ihr Pragmatismus, ihre Vernunftorientierung, auch ihre Skepsis gegenüber großen Ideen und Heilsversprechen basieren nicht mehr auf jener furchtbaren Erfahrung der Großeltern, die ohne Jugend gleich erwachsen geworden sind, sondern eher auf der zunehmenden Einsicht, dass sich trotz einer glücklichen und wohlhabenden Kindheit, hohen Bildungsqualifikationen und einer reichen Gesellschaft das Versprechen der Kindheit vermutlich nicht einlösen lässt, sich ihre Zukunft nach den eigenen Möglichkeiten zu gestalten.
Sie sind zwar unglaublich gebildet, aber die Wege in die Berufswelt sind unsicher und unüberschaubar geworden. Musste die skeptische Generation teilweise ohne Kindheit gleich erwachsen sein, wird bei der überforderten Generation das Erwachsenwerden hinausgezögert und die Übergänge in die Selbstständigkeit sind außerordentlich schwierig.