Die Souveränität der Kunst

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Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida
  • Verlag: Suhrkamp
  • 29.09.1991
  • Buch
  • 311 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-28558-9
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Christoph Menke
  • Buchtitel: Die Souveränität der Kunst
  • Untertitel: Ästhetische Erfahrung nach Adorno und Derrida
  • ISBN: 978-3-518-28558-9
  • Verlag: Suhrkamp
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 311
  • Erscheinung: 29.09.1991
  • Einband: kartoniert
  • Reihe (Titel): suhrkamp taschenbuch wissenschaft
  • Bandnummer: 958
  • Format: 108 x 177 mm
  • Hersteller:

    Suhrkamp Verlag AG
    Torstr. 44
    DE-10119 Berlin

    Tel: +49 30 7407440
    Fax: +49 30 740744199
    E-Mail: verkauf@suhrkamp.de
    URL: www.suhrkamp.de
Autor:innenbeschreibung

Christoph Menke, geboren 1958, ist Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und dort Leiter des Forschungsprojekts »Normativität und Freiheit« im Rahmen des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen«.

Produktbeschreibung

Im Zentrum der ästhetischen Theorien Adornos und Derridas steht der Anspruch der Kunst auf Souveränität: Die Kunst überschreitet das ausdifferenzierte Gefüge der modernen Vernunft, indem sie gleichwohl ein Moment neben und unter anderen ist. Besonders die neueren hermeneutischen Ästhetiken haben deshalb in der Proklamation ästhetischer Souveränität eine Preisgabe der Autonomie der Kunst und ihre Gleichsetzung mit einer überlegenen Einsicht in die Verfaßtheit aller Vernunft gesehen. In einer Argumentation, in der sich Derridas Dekonstruktion und Adornos Negativitätsästhetik wechselseitig kritisieren und erhellen, wird ein Begriff ästhetischer Erfahrung entwickelt, der dem hermeneutischen Einwand begegnet. Kerngedanke dabei ist, daß die Kunst durch ihre Negativität eine vernünftig nicht bewältigbare Gefahr für unsere nicht-ästhetischen Diskurse darstellt.

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