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Die Gesellschaft des Spektakels
- Verlag: Edition Tiamat
- 01.01.2013
- Buch
- 304 Seiten
- Klappenbroschur
- ISBN: 978-3-923118-97-7
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Guy Debord
- Buchtitel: Die Gesellschaft des Spektakels
- ISBN: 978-3-923118-97-7
- Verlag: Edition Tiamat
- Produktart: Buch
- Seiten: 304
- Erscheinung: 01.01.2013
- Einband: Klappenbroschur
- Reihe (Titel): Critica Diabolis
- Bandnummer: 65
- Auflage: 2. Auflage
-
Hersteller:
Bittermann, Klaus (Edition TIAMAT)
Tel: +49 171 2428550; +49 30 6937734
Grimmstr. 26
DE-10967 Berlin
Fax: +49 30 6944687
E-Mail: mail@edition-tiamat.de
URL: www.edition-tiamat.de
Autor:innenbeschreibung
Guy Debord, 1931 in Paris geboren, nahm in den fünfziger Jahren an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Avantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich Reden machte. 1957 Gründungsmitglied der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Gruppe SPUR beteiligten. Guy Debord war der Theoretiker der SI. Am 30. November 1994 setzte Debord seinem Leben mit einem Schuß ins Herz ein Ende.
Produktbeschreibung
Die Gesellschaft des Spektakels. Aus dem Französischen von Jean-Jacques Raspaud
Kommentare zur Gesellschaft des Spektakels. Aus dem Französischen von Wolfgang Kukulies
Vorwort zur vierten italienischen Ausgabe von "Die Gesellschaft des Spektakels"
Zeit seines Lebens galt Guy Debord als »Geheimagent der Subversion«, als einer, der entweder bewundert oder verabscheut wurde. In den fünfziger Jahren nahm er an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Nachkriegs-avantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich reden machte. 1957 hatte er entscheidenden Einfluß auf die Gründung der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Spur beteiligten. 1967 löste die SI den Skandal von Straßburg aus, der im Mai 68 zum Generalstreik führte. Guy Debord war als Theoretiker der SI und Autor von »Die Gesellschaft des Spektakels« über Nacht zur Berühmtheit geworden, aber er lehnte es ab, »zu einer Autorität« zu werden. Er führte sein Leben im Verborgenen weiter, aber die Gerüchte um seine Person hörten nie auf, vor allem, als sein Freund und Verleger Gerard Lebovici unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet wurde.
»Die Gesellschaft des Spektakels« und die »Kommentare« sind Debords politisch-philosophisches Vermächtnis, sein theoretisches Hauptwerk, in dem er die moderne Verlaufsform der spektakulären Herrschaft aufzeigt, aber auch die Etappen ihrer programmierten Selbstzerstörung.
Kommentare zur Gesellschaft des Spektakels. Aus dem Französischen von Wolfgang Kukulies
Vorwort zur vierten italienischen Ausgabe von "Die Gesellschaft des Spektakels"
Zeit seines Lebens galt Guy Debord als »Geheimagent der Subversion«, als einer, der entweder bewundert oder verabscheut wurde. In den fünfziger Jahren nahm er an den Aktivitäten der Lettristen teil, einer künstlerischen Nachkriegs-avantgarde, die durch spektakuläre Aktionen von sich reden machte. 1957 hatte er entscheidenden Einfluß auf die Gründung der Situationistischen Internationale, an der sich Künstlergruppen wie Cobra und später die Münchner Spur beteiligten. 1967 löste die SI den Skandal von Straßburg aus, der im Mai 68 zum Generalstreik führte. Guy Debord war als Theoretiker der SI und Autor von »Die Gesellschaft des Spektakels« über Nacht zur Berühmtheit geworden, aber er lehnte es ab, »zu einer Autorität« zu werden. Er führte sein Leben im Verborgenen weiter, aber die Gerüchte um seine Person hörten nie auf, vor allem, als sein Freund und Verleger Gerard Lebovici unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet wurde.
»Die Gesellschaft des Spektakels« und die »Kommentare« sind Debords politisch-philosophisches Vermächtnis, sein theoretisches Hauptwerk, in dem er die moderne Verlaufsform der spektakulären Herrschaft aufzeigt, aber auch die Etappen ihrer programmierten Selbstzerstörung.