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Die Geniereligion
Ein kritischer Versuch über das moderne Persönlichkeitsideal, mit einer historischen Begründung
- Verlag: Suhrkamp
- 25.03.1990
- Buch
- 244 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-518-28391-2
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Edgar Zilsel
- Buchtitel: Die Geniereligion
- Untertitel: Ein kritischer Versuch über das moderne Persönlichkeitsideal, mit einer historischen Begründung
- ISBN: 978-3-518-28391-2
- Verlag: Suhrkamp
- Produktart: Buch
- Seiten: 244
- Erscheinung: 25.03.1990
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): suhrkamp taschenbuch wissenschaft
- Bandnummer: 791
- Auflage: Erstausgabe
- Format: 108 x 177 mm
-
Hersteller:
Suhrkamp Verlag AG
Tel: +49 30 7407440
Torstr. 44
DE-10119 Berlin
Fax: +49 30 740744199
E-Mail: verkauf@suhrkamp.de
URL: www.suhrkamp.de
Autor:innenbeschreibung
Edgar Zilsel (1891 - 1944) war ein österreichischer Philosoph und Soziologe.
Edgar Zilsel musste als Vertreter marxistischer Auffassungen aus politischen Gründen auf eine Universitätskarriere verzichten. Er betätigte sich aktiv in der Volksbildung und unterrichtete ab 1934 als Mittelschullehrer Mathematik und Physik in Wien.
Als Philosoph verband er marxistische Auffassungen mit der positivistischen Richtung des Wiener Kreises, dem er nahestand. Er beschäftigte sich mit den gesellschaftlichen Bedingungen der Entwicklung der neuzeitlichen Wissenschaft und mit der Verbindung von Sozial- und Naturwissenschaften.
Produktbeschreibung
In der Auseinandersetzung mit Houston Stewart Chamberlain weist Zilsel darauf hin, daß »Vorurteile mit Glück und Blut der Nebenmenschen bezahlt werden«, und fragt, »ob nicht der Begriff der genialen Persönlichkeit und der Tiefe eine ernste Gefahr für unser Zeitalter« bedeuten.
Mit »Die Geniereligion« hat Edgar Zilsel seine systematischen Studien zu den gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen der modernen Wissenschaft begonnen, die er später – im Exil – mit den wissenschaftlichen Arbeiten über die Anfänge der neuzeitlichen Wissenschaft weiterführte. (Diese Arbeiten sind enthalten in: Edgar Zilsel, »Die sozialen Ursprünge der neuzeitlichen Wissenschaft«. Herausgegeben und übersetzt von Wolfgang Krohn. Mit einer biobibliographischen Notiz von Jörn Behrmann, stw 152.)