Die Gefühlsmoral

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  • Verlag: Meiner
  • 13.05.2016
  • Buch
  • 216 Seiten
  • festgebunden
  • ISBN: 978-3-7873-1817-9
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Hartmann Eduard von
  • Buchtitel: Die Gefühlsmoral
  • ISBN: 978-3-7873-1817-9
  • Verlag: Meiner
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 216
  • Erscheinung: 13.05.2016
  • Einband: festgebunden
  • Reihe (Titel): Philosophische Bibliothek
  • Bandnummer: 587
  • Auflage: Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Auflage von 2006
  • Hersteller:

    Meiner, Felix, Verlag GmbH
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Autor:innenbeschreibung
Karl Robert Eduard von Hartmann (* 23. Februar 1842 in Berlin; † 5. Juni 1906 in Berlin) war ein deutscher Philosoph. Hartmann wurde geboren als Sohn des Generals Robert von Hartmann, trat 1858 in das Gardeartillerieregiment ein und besuchte die Artillerieschule, nahm, durch ein Knieleiden genötigt, 1865 als Premierleutnant seinen Abschied, promovierte 1867 in Rostock und lebte danach als Privatmann in Berlin. Er ist in einem Ehrengrab der Stadt Berlin auf dem Friedhof Columbiadamm beigesetzt.
Produktbeschreibung
Das Glanzstück der Gefühlsmoral Eduard von Hartmanns (1842–1906) ist seine scharfe Kritik an Schopenhauers Mitleidsethik und seine Diagnose der Liebe als der beständigen und umfassenden Grundhaltung der Ethik. Im Unterschied zu Kant wird das Pflichtgefühl als genuines Gefühl und als Übergang von der unbewußten Weisheit der Gefühle zur bewußten Vernunftmoral bestimmt.

Die Gefühlsmoral ist ein Auszug aus der "Phänomenologie des sittlichen Bewußtseins", dem Hauptwerk zur Ethik des preußischen Philosophen Eduard von Hartmann (1842–1906). Sie verweist nicht nur zurück auf die Herkunft der Ethik aus dem Unbewußten, sondern auch voraus auf die allmähliche Evolution der moralischen Autonomie im Bereich der Gefühle.

Nach Hartmann gibt es keinen einheitlichen moral sense, sondern eine irreduzible Vielfalt moralischer Gefühle. Reine Vernunftmoral bleibt abstrakt und unzulänglich auf der Ebene der Motivation. Reine Gefühlsmoral, welche einzelne Gefühle wie Stolz, Ehre, Vergeltung oder Dankbarkeit, Geselligkeit, Mitleid, Pietät oder Treue verabsolutiert, führt dagegen zu einer Unterbestimmung oder Verirrung der ethischen Urteilsfindung. Gegen den methodischen Isolationismus, der ein einziges Gefühlsprinzip zum Fundament der Ethik erhebt, legt Hartmann dar, wie sich diverse Gefühle gegenseitig stützen und modifizieren. Kündigt sich in den einzelnen moralischen Gefühlen bereits eine unbewußte Struktur und Zweckorientierung an, so muß diese in späteren Teilen der Ethik explizit gemacht und begründet werden.

Der Abschnitt über die Gefühlsmoral bietet einen leicht verständlichen Zugang zu Hartmanns Ethik und ist besonders geeignet, seine Bedeutung als Anreger und Wegbereiter einer phänomenologisch und kulturphilosophisch orientierten Ethik, die im 20. Jahrhundert von Max Scheler, Albert Schweitzer und Otto Friedrich Bollnow fortgeführt wurde, zu verdeutlichen.

  • Inhalt5
  • Einleitung des Herausgebers7
  • Die Gefühlsmoral21
  • 1. Das Prinzip des moralischen Gefühls23
  • 2. Das Prinzip des moralischen Selbstgefühls32
  • 3. Das Prinzip des moralischen Nachgefühls45
  • 4. Das Moralprinzip des Gegengefühls (Vergeltungstriebes)61
  • 5. Das Moralprinzip des Geselligkeitstriebes80
  • 6. Das Moralprinzip des Mitgefühls85
  • 7. Das Moralprinzip der Pietät114
  • 8. Das Moralprinzip der Treue131
  • 9. Das Moralprinzip der Liebe145
  • 10. Das Moralprinzip des Pflichtgefühls182
  • Personenregister211
  • Sachregister212
 
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