Die französische Revolution

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Programmatische Texte von Robespierre bis de Sade
  • Verlag: Promedia
  • 12.03.2012
  • Buch
  • 176 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-85371-341-9
Bibliografische Daten
  • Buchtitel: Die französische Revolution
  • Untertitel: Programmatische Texte von Robespierre bis de Sade
  • ISBN: 978-3-85371-341-9
  • Verlag: Promedia
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 176
  • Erscheinung: 12.03.2012
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): Edition Linke Klassiker
  • Hersteller:

    Promedia Druck und Verlagsgesellschaft m.b.H.
    Rotenlöwengasse 8/4
    AT-1090 Wien

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Autor:innenbeschreibung
Wolfgang Kruse, Jahrgang 1957, ist Professor am Historischen Institut der Fern-Universität in Hagen, Lehrgebiet Neuere und Europäische Geschichte. Er arbeitet zur Geschichte der Französischen Revolution, des Ersten Weltkriegs, der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung sowie des modernen politischen Totenkults in Deutschland.
Produktbeschreibung
Mit Texten von Babeuf, Boissy d’Anglas, Brissot, Condorcet, Olympe de Gouges, Marquis de Sade, Dubois-Crancé, Hérault de Séchelles, Lanthenas, Marat, Maréchal, Paine, Robespierre, Sieyès u. a.

Die Französische Revolution war ein Experimentierfeld für die Neugestaltung der modernen Gesellschaft. Auf allen gesellschaftspolitisch relevanten Ebenen wurden neue Praktiken ausprobiert und emanzipatorische Neuordnungsmodelle entworfen. Dieses „Musterbuch der Moderne“ experimentierte mit der politischen Ordnung, neuen ökonomischen und sozialen Beziehungen und Geschlechterverhältnissen sowie mit der politischen Kultur insgesamt.

Der hier vorgelegte Band versucht, die ganze Spannbreite dieses programmatischen Aufbruchs in eine neue Epoche einzufangen. Dafür werden prägnante Originaltexte erläutert und dokumentiert, die für gesellschaftliche Entwicklungen bis heute relevant sind. Die Vielzahl der Themenbereiche umfasst: Aufstand und Revolution, Verfassung und Demokratie, Emanzipation und Demokratisierung der Gesellschaft, Sozialreform und Sozialismus, Antimilitarismus und Völkerrecht, schließlich auch programmatische Abgründe der Revolution.

Das politische Spektrum der Autoren reicht vom gemäßigten Liberalismus eines Sieyès über demokratische Republikaner wie Brissot, Condorcet, Peine oder Robespierre bis hin zu Vertretern von sozialrevolutionären Projekten wie Babeuf und Maréchal. Es spiegelt damit zugleich die Entwicklung der politischen Linken wider, die sich im dynamischen Prozess der Revolution auf rasante Weise bewegt und in der Regel die radikalsten, am weitesten in die Zukunft reichenden Emanzipationsprojekte entworfen hat. Auch die Problematik der Dialektik von Neugestaltung und gesellschaftspolitischer Herrschaft findet angemessene Berücksichtigung.

Die Mehrzahl der Texte wurde eigens für diesen Band ins Deutsche übersetzt.
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