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Die eindimensionale Frau
- Verlag: Merve
- 31.05.2011
- Buch
- 112 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-88396-282-5
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Nina Power
- Buchtitel: Die eindimensionale Frau
- ISBN: 978-3-88396-282-5
- Verlag: Merve
- Produktart: Buch
- Seiten: 112
- Erscheinung: 31.05.2011
- Einband: Paperback
- Reihe (Titel): Internationaler Merve Diskurs
- Bandnummer: 344
-
Hersteller:
Merve Verlag GmbH
Tel: +49 176 62001780
Kolonnadenstr. 5
DE-04109 Leipzig
E-Mail: merve@merve.de
URL: www.merve.de
Autor:innenbeschreibung
Nina Power, Dozentin für in Philosophie an der
Roehampton University in London. Sie schreibt einen Blog mit dem Titel
Infinite Thought (www.cinestatic.com/infinitethought/).
Produktbeschreibung
Wohin sind eigentlich all die interessanten Frauen verschwunden? Wenn man den zeitgenössischen Darstellungsformen des Weiblichen Glauben schenken wollte, könnte man meinen, dass die aktuellen Errungenschaften einer Frau im Besitz teurer Handtaschen, eines Vibrators, eines Jobs, eines Apartments und eines Mannes kulminieren. Natürlich muss keiner die Fernsehmagazine, Zeitschriften und die Werbung ernst nehmen, und viele tun das auch nicht. Aber wie ist es soweit gekommen? Haben sich die Anliegen der Frauenbewegung des 20. Jahrhunderts in Form von Shopping-Paradiesen für ‚freche‘, selbstverliebte, schamrasierte Playboy-Häschen-Klone erfüllt? Dass der Höhepunkt angeblicher weiblicher Emanzipation so schnurgerade mit dem Konsumdenken zusammenläuft, stellt unserer politisch desolaten Zeit ein erbärmliches Zeugnis aus. Einen großen Teil des zeitgenössischen Feminismus aber, besonders in seiner amerikanischen Ausprägung, scheint dieser Zusammenhang nicht einmal besonders zu beunruhigen. Das vorliegende schmale Buch ist zu einem guten Teil ein Angriff auf den offensichtlichen Verzicht auf jegliches systematische, politische Denken seitens der optimistischen, gut gelaunten Feministinnen von heute. Es enthält eine Reihe von Vorschlägen, wie sich anders über die Veränderungen in der Arbeitswelt, in der Sexualität und in der Kultur nachdenken ließe. Auch wenn diese Ideen angesichts des gegenwärtigen ideologischen Klimas etwas weit hergeholt erscheinen, so können sie doch wichtige Grundlagen für einen zukünftigen Feminismus liefern.