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Der im Gehen erkundete Weg
Marxismus - Feminismus
- Verlag: Argument
- 16.03.2015
- Buch
- 384 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-86754-502-0
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Frigga Haug
- Buchtitel: Der im Gehen erkundete Weg
- Untertitel: Marxismus - Feminismus
- ISBN: 978-3-86754-502-0
- Verlag: Argument
- Produktart: Buch
- Seiten: 384
- Erscheinung: 16.03.2015
- Einband: Paperback
-
Hersteller:
ARGUMENT-Verlag GmbH
Tel: +49 40 4018000
Glashüttenstr. 28
DE-20357 Hamburg
Fax: +49 40 40180020
E-Mail: verlag@argument.de
URL: www.argument.de
Autor:innenbeschreibung
Frigga Haug entwickelte u.a. die international praktizierte subjektwissenschaftliche Methode der Kollektiven Erinnerungsarbeit. Bis 2001 lehrte sie als Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik. Gastprofessuren führten sie nach Kopenhagen, Klagenfurt, Innsbruck, Sydney, Toronto und Durham. Sie ist Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift »Das Argument« und des »Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus«, Vorsitzende des Berliner Instituts für kritische Theorie, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac, im Kuratorium des Institut Solidarische Moderne, im Verband deutscher Schriftsteller und in der Partei Die Linke. 2013 erhielt sie den Clara-Zetkin-Preis. Neben Schriften zur Arbeitsforschung veröffentlichte sie zu Marxismus und Frauensozialisation, zur Kritischen Psychologie, zum Lernen, zur Erinnerungsarbeit, zu Rosa Luxemburg und zum aktuellen Projekt eines internationalen linken Feminismus.
Produktbeschreibung
Frigga Haug erarbeitet eine marxistisch-feministische Politik, die theoretische Erkenntnisse mit Alltagsleben und kultureller Praxis verknüpft. Sie geht autobiografisch vor: An ihren eigenen Thesen und intellektuellen Kämpfen zeigt sie, wie übernommene Gewissheiten theoretische Erkenntnis wie praktische Politik behindern, und schlägt vor, »die einfachen Vorstellungen von entweder/oder, falsch und richtig aufzugeben zugunsten eines Denkens in Widersprüchen«.
»Feministischer Marxismus, so habe ich erkannt, ist nichts, das wir fertig in Händen halten und bestimmen können. Er ist selbst ein kontinuierlicher Lernprozess.«
Es geht um die Befreiung von Herrschaft und den so erst möglichen Umbau unserer Gesellschaft zu einer solidarischen. Frigga Haug erarbeitet eine marxistisch-feministische Perspektive für eine Politik, die theoretische Erkenntnisse fruchtbar mit Alltagsleben und kultureller Praxis verknüpft. Dabei geht sie autobiografisch vor: »An manchen früh von mir verfassten Polemiken lässt sich studieren, gegen welche Barrikaden und sicheren Festungen sich die kleine feministische Pflanze in mir und auch im Marxismus herausarbeiten musste. Dieses Buch zeigt einen doppelten Lernprozess, meinen eigenen – in dieser Hinsicht ist es ein autobiografisches Werk – und den eines sich herausbildenden feministischen Marxismus.« An eigenen Schriften und intellektuellen Kämpfen demonstriert Frigga Haug eindrucksvoll, wie und wo übernommene Gewissheiten und Feindbilder die theoretische Erkenntnis wie die praktische Politik behindern. Es gilt, »die einfachen Vorstellungen von entweder/oder, von falsch und richtig aufzugeben zugunsten eines Denkens in Widersprüchen«.
Erneut erweisen sich Frauenfragen als Menschheitsfragen. »Warum sind es so wenige, welche die herrschenden Verhältnisse verändern wollen? Warum arrangieren sich so viele? Welchen Wirkungsgrund hat ›rechte‹ Politik? Ich beschäftige mich mit der Frage, warum die Menschen (hier die Frauen) sich nicht wehren oder anders: warum das System so stabil ist, wie es ist. Eine Politik, die auf die Dimension der Erfahrung verzichtet und stattdessen besserwisserisch und stellvertretend immer schon weiß, was die Menschen bedrückt, kann die Menschen nicht wirklich erreichen.«
»Feministischer Marxismus, so habe ich erkannt, ist nichts, das wir fertig in Händen halten und bestimmen können. Er ist selbst ein kontinuierlicher Lernprozess.«
Es geht um die Befreiung von Herrschaft und den so erst möglichen Umbau unserer Gesellschaft zu einer solidarischen. Frigga Haug erarbeitet eine marxistisch-feministische Perspektive für eine Politik, die theoretische Erkenntnisse fruchtbar mit Alltagsleben und kultureller Praxis verknüpft. Dabei geht sie autobiografisch vor: »An manchen früh von mir verfassten Polemiken lässt sich studieren, gegen welche Barrikaden und sicheren Festungen sich die kleine feministische Pflanze in mir und auch im Marxismus herausarbeiten musste. Dieses Buch zeigt einen doppelten Lernprozess, meinen eigenen – in dieser Hinsicht ist es ein autobiografisches Werk – und den eines sich herausbildenden feministischen Marxismus.« An eigenen Schriften und intellektuellen Kämpfen demonstriert Frigga Haug eindrucksvoll, wie und wo übernommene Gewissheiten und Feindbilder die theoretische Erkenntnis wie die praktische Politik behindern. Es gilt, »die einfachen Vorstellungen von entweder/oder, von falsch und richtig aufzugeben zugunsten eines Denkens in Widersprüchen«.
Erneut erweisen sich Frauenfragen als Menschheitsfragen. »Warum sind es so wenige, welche die herrschenden Verhältnisse verändern wollen? Warum arrangieren sich so viele? Welchen Wirkungsgrund hat ›rechte‹ Politik? Ich beschäftige mich mit der Frage, warum die Menschen (hier die Frauen) sich nicht wehren oder anders: warum das System so stabil ist, wie es ist. Eine Politik, die auf die Dimension der Erfahrung verzichtet und stattdessen besserwisserisch und stellvertretend immer schon weiß, was die Menschen bedrückt, kann die Menschen nicht wirklich erreichen.«