calcActive())">
Der Anfang vom Ende
- Verlag: Rowohlt
- 13.06.2023
- Buch
- 688 Seiten
- Hardcover
- ISBN: 978-3-49800335-7
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Mark Aldanow
- Buchtitel: Der Anfang vom Ende
- ISBN: 978-3-49800335-7
- Verlag: Rowohlt
- Produktart: Buch
- Seiten: 688
- Erscheinung: 13.06.2023
- Einband: Hardcover
- Auflage: 1. Auflage
- Format: 143 x 218 mm
-
Hersteller:
Rowohlt Verlag GmbH
Tel: +49 40 72720
Kirchenallee 19
DE-20099 Hamburg
Fax: +49 40 7272342; +49 40 7272319
E-Mail: info@rowohlt.de; rowohlt-rechnung@hgv-online.de
URL: www.rowohlt.de; www.rowohlt-theater.de
Autor:innenbeschreibung
Mark Aldanow (1896 – 1957), geboren in Kiew als Mark Alexandrowitsch Landau, entstammte einer jüdischen Industriellenfamilie. Von Beruf Chemiker, veröffentlichte er bereits 1915 erste literarische Arbeiten. 1919 emigrierte er nach Paris, 1940, kurz vor der deutschen Besetzung, floh er in die USA, kehrte 1947 nach Frankreich zurück und lebte bis zu seinem Tod in Nizza. Aldanow arbeitete als Redakteur für russische Exilzeitschriften und schrieb in der Emigration 14 Romane, zahlreiche Erzählungen und Essays sowie ein Drama. Der vorliegende Roman erschien erstmals 1943 in New York in englischer Übersetzung und unter dem Titel "The Fifth Seal", die erste volllständige Ausgabe in russischer Sprache erschien erst 1995, nachdem Aldanow über sieben Jahrzehnte hinweg in Russland als literarische persona non grata galt. Heute zählt er neben Iwan Bunin und Wladimir Nabokov zu den wichtigsten russischen Exilschriftstellern des 20. Jahrhunderts
Produktbeschreibung
Ein sowjetischer Botschafter und seine Entourage, ein berühmter französischer Schriftsteller und sein junger Sekretär, der einen Mord wie aus einem Dostojewski-Roman begehen wird: Die unterschiedlichsten Schicksale treffen aufeinander in diesem kunstvoll komponierten Roman, der nach Aldanows Flucht in die USA 1943 zunächst in englischer Übersetzung erschien und auf ein begeistertes Echo stieß.
Hauptschauplatz ist Paris Ende der 1930er-Jahre. Der «Anfang vom Ende» des alten Europa liegt in der Luft, letzte Auftritte einstiger Herrschaften wirken wie aus der Zeit gefallen. Die drängenden Fragen jener Jahre, die die Figuren auf verschiedene Weise beschäftigen, spiegeln sich auf fast unheimliche Weise in denen der Gegenwart: Macht und Ohnmacht der Demokratie, die Bedeutung von Kunst, der Zusammenhang von Nationalismus und Diktatur, der Verfall humanistischer Werte. Mark Aldanow erzählt in diesem großen Gesellschaftsporträt mit Ironie und Scharfsinn von einem Epochenbruch, wie wir ihn fast hundert Jahre später ähnlich wieder erleben.