calcActive())">
Der Abschied
Theorie der Trauer: Baudelaire, Goethe, Nietzsche, Benjamin
- Verlag: Suhrkamp
- 11.06.2014
- Buch
- 626 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-518-29702-5
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Bohrer Karl Heinz
- Buchtitel: Der Abschied
- Untertitel: Theorie der Trauer: Baudelaire, Goethe, Nietzsche, Benjamin
- ISBN: 978-3-518-29702-5
- Verlag: Suhrkamp
- Produktart: Buch
- Seiten: 626
- Erscheinung: 11.06.2014
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): suhrkamp taschenbuch wissenschaft
- Bandnummer: 2102
-
Hersteller:
Suhrkamp Verlag AG
Tel: +49 30 7407440
Torstr. 44
DE-10119 Berlin
Fax: +49 30 740744199
E-Mail: verkauf@suhrkamp.de
URL: www.suhrkamp.de
Autor:innenbeschreibung
Karl Heinz Bohrer wurde 1932 in Köln geboren. Von 1968 bis 1973 war er Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von 1982 bis zu seiner Emeritierung 1997 lehrte er Literaurwissenschaft in Bielefeld. Seit 1984 ist er Herausgeber des Merkur. Karl Heinz Bohrer lebt in Paris und London.
Produktbeschreibung
Mit einem neuen Vorwort
Das Wort »Abschied« gehört zu den umgangssprachlich geläufigsten des Alltags und seiner Psychologie. Karl Heinz Bohrer beschäftigt sich in seinem großen Buch nicht bloß eindringlich-provokant mit den verschiedenen Formen des Abschieds. Vielmehr gilt sein theoretisches Interesse dem Abschied als Strukturgesetz. Seine Analyse weist nach, dass sich seit 1800 ein poetischer Diskurs herausbildet, in dem Abschied eine radikal neue, jede Form von Trost zurückweisende Gestalt annimmt, die im Werk von Charles Baudelaire kulminiert. Die moderne Trauer, die Baudelaires Werk prägt, weiß, dass die Gegenwart gar nicht mehr erfahrbar, dass sie stets schon entschwunden ist. Indem die Reflexionsfigur des je schon Gewesenen eine Aufhebung des literarischen Diskurses bedeutet, erkundet die Theorie der Trauer die Grenzen des Erfahrbaren.
Das Wort »Abschied« gehört zu den umgangssprachlich geläufigsten des Alltags und seiner Psychologie. Karl Heinz Bohrer beschäftigt sich in seinem großen Buch nicht bloß eindringlich-provokant mit den verschiedenen Formen des Abschieds. Vielmehr gilt sein theoretisches Interesse dem Abschied als Strukturgesetz. Seine Analyse weist nach, dass sich seit 1800 ein poetischer Diskurs herausbildet, in dem Abschied eine radikal neue, jede Form von Trost zurückweisende Gestalt annimmt, die im Werk von Charles Baudelaire kulminiert. Die moderne Trauer, die Baudelaires Werk prägt, weiß, dass die Gegenwart gar nicht mehr erfahrbar, dass sie stets schon entschwunden ist. Indem die Reflexionsfigur des je schon Gewesenen eine Aufhebung des literarischen Diskurses bedeutet, erkundet die Theorie der Trauer die Grenzen des Erfahrbaren.