Dekonstruktion

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Jacques Derridas semiotische Wende der Philosophie
  • Verlag: Passagen
  • 01.05.2013
  • Buch
  • 248 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-85165-957-3
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Engelmann Peter
  • Buchtitel: Dekonstruktion
  • Untertitel: Jacques Derridas semiotische Wende der Philosophie
  • ISBN: 978-3-85165-957-3
  • Verlag: Passagen
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 248
  • Erscheinung: 01.05.2013
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): Passagen Forum
  • Hersteller:

    Passagen Verlag Ges.m.b.H.
    Walfischgasse 15/14
    AT-1010 Wien

    Tel: +43 1 5137761
    Fax: +43 1 5126327
    E-Mail: office@passagen.at
    URL: www.passagen.at
Autor:innenbeschreibung
Peter Engelmann ist Philosoph, Herausgeber der französischen Philosophen der Postmoderne und der Dekonstruktion und Verleger des Passagen Verlages.
Produktbeschreibung
Peter Engelmanns Buch erklärt Dekonstruktion als Philosophie, zeigt ihre Anknüpfungspunkte in der Philosophie und ihre antitotalitäre politische Motivation, die für ihr Verständnis wichtig ist.

Dekonstruktion, der philosophische Ansatz Jacques Derridas, ist die weltweit erfolgreichste und zugleich unbekannteste philosophische Innovation seit Heideggers Fundamentalontologie. In unzähligen Verästelungen hat sich Dekonstruktion in den verschiedensten künstlerischen und literarischen Praktiken etabliert, ohne dass damit eine klare Vorstellung über diesen Begriff und diese philosophische Strategie verbunden wäre. Die antitotalitäre politische Motivation der Dekonstruktion, die für ihr Verständnis wichtig ist, blieb fast völlig ausgeblendet. Tatsächlich macht es Dekonstruktion schwer, sie in einer nüchternen Wissenschaftssprache zu beschreiben, weil sie jede letzte begriffliche Festlegung systematisch verweigert. Diese Eigenschaft ist nicht nur der Kern der philosophischen Intervention Derridas, sondern auch die notwendige Bedingung einer antitotalitären politischen Haltung, die nicht selbst wieder totalitär erstarrt. Engelmann zeigt, dass es mit Saussures Semiotik eine nüchterne Wissenschaftssprache gibt, mit der Derrida Dekonstruktion entwickelt hat und mit der man Dekonstruktion begreifen kann, ohne mit der beschreibenden Sprache ihre Eigenheiten und Erkenntnismöglichkeiten zugleich wieder zu verdecken. Das Buch stellt Dekonstruktion in den größeren Rahmen historischer und zeitgenössischer differenzphilosophischer Ansätze und macht sie so im Kontext philosophischer Diskursivität verständlich.

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