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De coniecturis / Mutmassungen
Lateinisch-Deutsch
- Verlag: Meiner
- 01.01.2001
- Buch
- XXI, 264 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-7873-1604-5
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Nikolaus von Kues
- Buchtitel: De coniecturis / Mutmassungen
- Untertitel: Lateinisch-Deutsch
- ISBN: 978-3-7873-1604-5
- Verlag: Meiner
- Produktart: Buch
- Seiten: XXI, 264
- Erscheinung: 01.01.2001
- Einband: Paperback
- Reihe (Titel): Philosophische Bibliothek
- Bandnummer: 268
- Auflage: 3. Auflage
-
Hersteller:
Meiner, Felix, Verlag GmbH
Tel: +49 40 2987560
Richardstr. 47
DE-22081 Hamburg
Fax: +49 40 29875620
E-Mail: info@meiner.de
URL: www.meiner.de
Autor:innenbeschreibung
Nikolaus
von Kues (Nicolaus Cusanus) kommt 1401 im heutigen Bernkastel-Kues zur
Welt. Nach kurzem Studium der freien Künste in Heidelberg widmet er sich
an der Universität Padua dem Kirchenrecht. Nach der Priesterweihe um
1440 wird Nikolaus 1448 zum Kardinal ernannt.
1433 verfaßt Nikolaus auf dem Basler Konzil seine erste grundlegende
Schrift De concordantia catholica, in der er als Jurist und Theologe
eine neue Ekklesiologie, eine allgemeine Konzils- und Staatstheorie
sowie eine darauf aufbauende Reichsreform entwirft.
Die erste von Nikolaus zur Veröffentlichung bestimmte
philosophisch-theologische Schrift De docta ignorantia ist grundlegend
für das Verständnis seines Denkens. Hier entwickelt er seinen berühmt
gewordenen Begriff der „coincidentia oppositorum“ der theologisch von
der Suche nach Gott und philosophisch von der Jagd nach Weisheit
geleitet ist. Mit der Einsicht in das Nichtwissen des Wissens
distanziert sich Nikolaus von der ontologisch bedingten
Erkenntnismetaphysik der Hochscholastik, um ein neuzeitliches
Wahrheitsverständnis zu begründen. Nikolaus von Kues verbringt die
letzten sechs Jahre seines Lebens am Hofe des Papstes in Rom und stirbt
1464.
Produktbeschreibung
Die "Mutmaßungen" sind das zweite philosophische Hauptwerk von Cusanus. Darin faßt er die mathematische Zahl als Ebenbild des menschlichen Verstandes auf; das Wesen der ratio bestehe im messenden Erkennen, und das naturgegebene Maß sei eben die Zahl. Mit dieser Verwendung der Zahlensymbolik wurden neue Denkmöglichkeiten eröffnet.