Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen

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Eine radikale Kapitalismuskritik
  • Verlag: Westfälisches Dampfboot
  • 30.04.2022
  • Buch
  • 240 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-89691-627-3
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Elmar Altvater
  • Buchtitel: Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen
  • Untertitel: Eine radikale Kapitalismuskritik
  • ISBN: 978-3-89691-627-3
  • Verlag: Westfälisches Dampfboot
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 240
  • Erscheinung: 30.04.2022
  • Einband: Paperback
  • Auflage: 9. Auflage
  • Format: 148 x 210 mm
  • Hersteller:

    Verlag Westfälisches Dampfboot (Hans-Günter Thien u. Hanns Wienold GbR)
    Nevinghoff 14
    DE-48147 Münster

    Tel: +49 251 38440020
    E-Mail: info@dampfboot-verlag.de
    URL: http://www.dampfboot-verlag.de
Autor:innenbeschreibung

Elmar Altvater, Dr. oec. publ., geb. 1938, Professor em. für Politikwissenschaft an der FU-Berlin und lange Jahre Redaktionsmitglied der PROKLA; zahlreiche Veröffentlichungen zur Frage der kapitalistischen Entwicklung, zur Staatstheorie, zur Entwicklungspolitik, Schuldenkrise und zum Zusammenhang von Ökonomie und Ökologie.

Produktbeschreibung

Anders als der reale Sozialismus bricht der Kapitalismus nicht zusammen - es sei denn durch "äußere Anstöße von extremer Heftigkeit" und eine "glaubwürdige Alternative im Innern". Dieser Einschätzung des französischen Historikers Fernand Braudel folgt Elmar Altvater in seinem nunmehr in siebter Auflage erschienenen Buch. Die Dynamik der modernen Gesellschaften verdankt sich der "Dreifaltigkeit" von europäischer Rationalität der Weltbeherrschung, kapitalistischen sozialen Formen und fossilen Energien. Dies ist die Grundlage der "geo-ökonomischen" Globalisierung und des "geopolitischen" neuen Imperialismus, einer Allianz von marktgläubigem Neoliberalismus und auf militärische Macht setzendem Neokonservativismus. Doch ist der Kapitalismus nicht stabil und krisenfrei. Die Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte sind für wachsende Ungleichheit, ja für Armut und Elend in der Welt verantwortlich. Dass die Begrenztheit von fossiler und nuklearer Energie ein äußerer Anstoß von besonderer Heftigkeit ist, haben die Hurrikane Katrina und Rita zu Bewusstsein gebracht: Eine kapitalistische Gesellschaft ohne Öl versinkt im Chaos. Im Innern der Gesellschaft reifen aber "glaubwürdige Alternativen" heran: Die Ansätze einer "solidarischen Ökonomie" und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft. Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, gerät an ein Ende.

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